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+++ LIVE +++ Deadline Day Blitz-Abgang bei Gladbach – FC tütet Transfer ein

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Erstes Foto am GeißbockheimFC holt Bayern-Talent am Deadline Day

Felipe Chavez am Geißbockheim.

Felipe Chavez am Geißbockheim.

Aktualisiert

Neuer Spieler für den 1. FC Köln: Am Deadline Day hat sich der Bundesligist nochmal verstärkt.

Da ist der Last-Minute-Neuzugang! Der 1. FC Köln hat auf den letzten Drücker auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Der Klub nahm am sogenannten „Deadline Day“ Felipe Chavez unter Vertrag.

Der 18-Jährige kommt für sechs Monate auf Leihbasis mit Kaufoption vom FC Bayern München und soll das zentrale Mittelfeld verstärken. Die Bayern sichern sich eine Rückkaufoption. 

Kein Abgang beim FC am letzten Transfertag

„Wir freuen uns, dass wir Felipe mit unserer sportlichen Perspektive überzeugen konnten. Er bringt ein sehr interessantes Profil mit, hat beim FC Bayern eine hervorragende Ausbildung genossen und verfügt über hohe fußballerische Qualitäten“, sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler. „Mit seinen Offensivfähigkeiten gibt er uns zusätzliche Variabilität im Mittelfeld. Wir sind überzeugt davon, dass wir ihm die optimalen Rahmenbedingungen bieten können, um sein Potenzial konsequent auszuschöpfen und sich sportlich weiterzuentwickeln. Ziel ist es, ihn Schritt für Schritt an das Bundesliga-Niveau heranzuführen und ihm die Basis zu geben, sich dort dauerhaft zu etablieren.“

Der Youngster sagte: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe beim FC. Ich habe mich für den Wechsel entschieden, um die nächsten Schritte in meiner Karriere zu gehen. Aber natürlich möchte ich auch dem Team helfen, die Ziele des Vereins zu erreichen und hier möglichst erfolgreich zu sein.“

Chavez, der 2019 aus der Jugend vom FC Augsburg an den Bayern-Campus wechselte, feierte beim 8:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg Mitte Januar sein Bundesliga-Debüt für den Rekordmeister. Danach kam er noch sieben Minuten gegen den FC Augsburg zum Einsatz, sodass bislang 12 Bundesliga-Minuten für den hoch veranlagten Linksfuß zu Buche stehen. 

Dazu kann er in dieser Saison drei Scorer in acht Regionalliga-Partien für Bayern II vorweisen, sowie zwei Tore in der Uefa Youth League für den Münchner Nachwuchs.

Der FC hatte in den vergangenen Tagen noch mal ordentlich Gas hinter den Kulissen gegeben. Zunächst baggerten Thomas Kessler und Co. an Silas Andersen. Doch der Däne von BK Häcken war am Ende zu teuer. Der schwedische Klub rief eine Ablöse von über sieben Millionen Euro auf, der FC war aber höchstens bereit, vier Millionen Euro für den U21-Nationalspieler bezahlen.

Mit Chavez hat man jetzt eine deutlich günstigere Lösung gefunden. Entwicklung statt teurer Sofortkauf! Wie im Fall von Jahmai Simpson-Pusey handelt es sich beim Peruaner nämlich eher um die Kategorie „Perspektivtransfer“.

Einer kommt, keiner geht. Denn obwohl Lukas Kwasniok vor der Pressekonferenz gegen den VfL Wolfsburg in Aussicht gestellt hatte, dass ein Neuzugang auch Auswirkungen auf den bestehenden Kader haben könnte, wird sich auf der Abgabenseite nichts mehr tun.

Sowohl Florian Kainz, der sportlich keine Rolle mehr spielt, als auch Denis Huseinbasic werden mindestens bis zum Sommer bleiben. Der Bosnier hat aktuell einen schweren Stand unter Kwasniok und ist nach Aussagen des FC-Trainers „weiter weg“ als beispielsweise sein direkter Konkurrent Isak Johannesson, der seinerseits selbst hinten dran ist. Mit Chavez könnte das einstige Mega-Schnäppchen aus Offenbach in der Mittelfeld-Hierarchie noch weiter nach hinten rücken.

Thomas Kessler mit Kopfhörern im Ohr.

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