Der FC Schalke 04 hofft mit Edin Dzeko den letzten Puzzlestein für das Bundesliga-Comeback geholt zu haben. Doch der Druck steigt.
„Ein Problem geschaffen“Trainer-Legende warnt Schalke wegen Dzeko
Eine Trainer-Legende warnt den Tabellenführer der 2. Bundesliga!
Felix Magath sieht seinen ehemaligen Klub Schalke 04 nach der Verpflichtung von Stürmerstar Edin Dzeko vor einer heiklen Phase.
Felix Magath: „Jetzt ist der FC Schalke eindeutig Favorit“
In den Jahren 2007 bis 2009 hat Magath den Top-Stürmer selbst trainiert, wurde mit dem legendären Sturmduo Dzeko und Grafite in der Saison 2008/09 Deutscher Meister.
Das große Thema aus Sicht des ehemaligen Fußballtraininers: Schalke „muss durch diese Verpflichtung jetzt aufsteigen“, so der 72-Jährige im Interview mit RTL/ntv - gleichzeitig habe sich Königsblau jedoch auch „ein Problem geschaffen“.
Durch den Transfer des 39-jährigen Dzeko sei die Erwartungshaltung noch einmal gestiegen. „Vorher hat man immer ein bisschen die Daumen gedrückt und gesagt, dass da vorne noch was fehlt, aber jetzt ist der FC Schalke eindeutig Favorit“, sagte Magath.
Die Mannschaft habe in der Hinrunde „super funktioniert, es war alles in Ordnung, alle waren glücklich und es ging kaum besser. Dann hat man mit Edin Dzeko einen außergewöhnlichen Spieler geholt, der der Mannschaft natürlich helfen kann, aber damit auch die ganze Statik der Mannschaft verändert.“

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Soll den FC Schalke 04 zurück in die Bundesliga schießen: Edin Dzeko
S04 ist seit vier Spielen ohne Sieg, der Vorsprung auf die Verfolger ist geschmolzen. „Andere Spieler müssen ihre Position jetzt neu suchen, deshalb gibt es diese kleine Krise. Das muss man so schnell wie möglich wieder in den Griff kriegen, sonst gerät der FC Schalke bedauerlicherweise in Schwierigkeiten um den Aufstieg“, sagte Magath, der Schalke von 2009 bis 2011 trainierte und Superstars wie Raúl oder Klaas-Jan Huntelaar nach Gelsenkirchen holte.
Von einem langfristigen Erfolg mit Dzeko ist er dennoch überzeugt: Der Bosnier sei „kein gewöhnlicher Spieler - von der Qualität gibt es nicht viele. Jetzt muss er nur noch von den anderen ins Spiel gebracht werden.“ (red/sid)

