„Musste mir Sprüche anhören“ FC-Verteidiger Hübers: Kabinen-Witze nach seinem „Aussetzer“

Timo Hübers jubelt für den 1. FC Köln gegen den VfL Bochum.

Timo Hübers ballte die Faust nach seinem ersten Bundesliga-Tor für den 1. FC Köln, beim 2:2 in Bochum am 22. Januar 2022.

Nicht schön, aber dennoch „ein kleiner Meilenstein“. Sommer-Neuzugang Timo Hübers jubelte in Bochum über sein erstes Tor für den 1. FC Köln. Seine Kollegen konnten sich ein paar Sprüche nicht verkneifen...

Tor-Debüt für Timo Hübers (25). Der FC-Verteidiger erzielte beim 2:2 in Bochum seinen ersten Bundesliga-Treffer – im 13. Einsatz (fünf für Hannover, acht für Köln). Von wegen Unglückszahl!

„Der Ball ist mir nach einer Ecke vor die Füße gefallen. Klar, kann man sagen, da muss man richtig stehen, aber es war eine Menge Glück dabei“, gab Hübers nach seinem Premieren-Jubler am Samstagabend (22. Januar 2022) zu. „Ich konnte gar nicht mehr anders, als aus der Drehung aufs Tor zu schießen. Irgendwie ist er reingefallen.“ Der Innenverteidiger musste selbst lachen: „Das war ein Aussetzer.“

So viel Tor-Instinkt kannte Hübers von sich selbst gar nicht – und seinen Teamkollegen ging es ähnlich. „In der Halbzeit musste ich mir schon den einen oder anderen Spruch anhören, dass ich nur so ein Tor schießen kann“, berichtete der 1,90-Meter-Hüne von den Kabinen-Witzchen seiner Mitspieler.

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Timo Hübers: Pech gegen FC Bayern, Glück in Bochum

Kein Wunder, es war eine Ping-Pong-Bude: Nach dem Eckball von Florian Kainz (29) berührten neben Salih Özcan (24) auch drei (!) Bochumer den Ball, bevor die Kugel schließlich bei Hübers landete, der aus kurzer Distanz zum zwischenzeitlichen 1:1 eindrosch und später meinte: „So wie es gefallen ist, muss ich es mir nicht unbedingt merken, war nicht das schönste Tor. Aber klar, es ist so ein kleiner Meilenstein.“

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Bereits eine Woche zuvor, bei der 0:4-Niederlage gegen den FC Bayern München, hatte der Abwehrmann am ersten Bundesliga-Treffer geschnuppert. Da fehlten allerdings noch ein paar Zentimeter, als er nach einem Eckball per Kopf an der Latte scheiterte. Pech gegen die Bayern, Glück im Ruhrstadion…

In Bochum überzeugte Hübers auch abgesehen von seinem Tor, hatte mit einer Zweikampfquote von 64 Prozent den besten Wert in der Kölner Viererkette. Und mit dem Punktgewinn konnte er ebenfalls leben: „So wie das Spiel gelaufen ist, nach so einer englischen Woche, nehmen wir den auf jeden Fall mit.“

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