Saison-Abschluss am GeißbockheimLetzter Auftritt von Schultz mit Sonnenbrille? Gerüchteküche brodelt

Die Sonne kam raus, doch mit ihr konnte an diesem Abend leider keiner aus der FC-Familie um die Wette lachen. Am Pfingstmontag fand der Saison-Abschluss im Geißbockheim statt.

von Uwe Bödeker (ubo)Marcel Schwamborn (msw)

Normalerweise gibt es ein fröhliches Abschlussfest nach der Saison. Doch beim 1. FC Köln gab es nach dem Abstieg in die 2. Liga in diesem Jahr nichts zu feiern. Trotzdem traf sich die FC-Familie am Pfingstmontag (20. Mai 2024) zum Saisonabschluss im Geißbockheim.

Aktuelle Profis des 1. FC Köln kamen nicht – sie verabschiedeten sich schon am Sonntag, dem Tag nach dem desaströsen 1:4 beim 1. FC Heidenheim, trostlos in den Urlaub. Ein Kölner Ex-Profi war aber dabei: Yannick Gerhardt (30). Er schaute zuvor das Frauenspiel mit seiner Schwester Anna Gerhardt (26), sie verlor mit dem FC 0:1 gegen Frankfurt.

Saisonabschluss ohne FC-Profis

Yannick spielte von 2003 bis 2016 in Köln, wechselte dann zum VfL Wolfsburg. Er leidet nun mit dem FC, wie er EXPRESS.de verriet: „Der Abstieg tut weh. Und dann auch noch die Transfersperre …“

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Am Montag war nun die Belegschaft der FC-Geschäftsstelle, das Frauenteam, der Vorstand um Dr. Werner Wolf (67, kam mit Frau Monika), die Geschäftsführer Christian Keller (45), Markus Rejek (55) und Philipp Türoff (47) sowie Trainer Timo Schultz (46) vor Ort. Alle Fotos gibt es oben in der Galerie.

War es der letzte Auftritt von Schultz in Köln? Der Coach kam mit dunkler Sonnenbrille. Rund um seine Position brodelt die Gerüchteküche. Eine zeitnahe Trennung von Schultz scheint nicht ausgeschlossen. Es kursieren sogar schon Namen rund ums Geißbockheim. Ex-Union-Trainer Urs Fischer (58) etwa. Oder Christian Eichner. Der 41-Jährige hat nach dem Abschluss-Sieg mit seinem Karlsruher SC so gut wie gar nicht gejubelt. Viele deuteten dies als Abschieds-Signal. 

Eichner, der beim FC 2013/14 als Profi kickte, wird schon seit einigen Wochen mit dem FC in Verbindung gebracht. Er sagte zuletzt zu den Gerüchten: „Es ist erstmal eine Auszeichnung, dass die Arbeit, die wir in Karlsruhe getätigt haben, wertgeschätzt wird. Wir werden uns auf alle Fälle im Fußball nächstes Jahr wiedersehen.“ Der KSC will wohl mit Eichner verlängern.

Und beim FC will man von Eichner als neuem FC-Trainer auch noch nichts wissen. Schultz sagte zu EXPRESS.de am Montagabend: „Noch ist keine Entscheidung gefallen. Wir setzten uns in den nächsten Tagen zusammen.“ Auch Geschäftsführer Keller winkte bei Fragen nach Eichner ab.

So wurde mit gedämpfter Stimmung im Geißbockheim beisammen gesessen und auf der Terrasse gegrillt, erzählt und bestimmt auch auf die abgelaufene Saison geschimpft.

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FC-Stadionsprecher Michael Trippel spreizte traurig die Arme aus: „In diesem Jahr gibt es leider nichts zu feiern.“ Das soll sich aber schnell wieder ändern.

FC-Präsident Dr. Werner Wolf sagte gegenüber EXPRESS.de: „Nach dem Abstieg laufen die Aufräumarbeiten. Wir führen gute Gespräche. Wichtig ist erstmal die Zukunft von einigen Spielern, damit starten wir am Mittwochmorgen.“