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„Es war richtig für mich“FC-Legende rät Said El Mala zum Verbleib

Dieter Müller spricht aus Erfahrung: Die FC-Legende rät Said El Mala, noch nicht zu vorschnell zu wechseln – und zieht dabei einen Vergleich zu seiner eigenen Karriere.

Dieter Müller (72) kennt den Weg eines jungen Talents beim 1. FC Köln. Und jetzt hat sich die FC-Legende zu einem möglichen Verbleib von Said El Mala (19) beim 1. FC Köln geäußert.

Der Stürmer, der bis heute den Bundesliga-Rekord für die meisten Tore in nur einer Bundesliga-Partie hält (sechs Tore für den FC beim 7:2 gegen Werder Bremen im Jahr 1977), rät dem Kölner Supertalent, nicht vorschnell den Verein zu wechseln!

Dieter Müller: „An El Malas Stelle würde ich noch zwei Jahre bei Köln bleiben“

Für seine Einschätzung zieht der einstige FC-Torjäger einen Vergleich zu seiner eigenen Karriere. „An El Malas Stelle würde ich noch zwei Jahre bei Köln bleiben. Dann kann er immer noch wechseln. Ich bin auch damals als junger Spieler geblieben und es war richtig für mich und meine Entwicklung“, sagt Müller im Gespräch mit dem Portal „Absolut Fußball“.

El Mala hatte zuletzt ein Angebot aus der Premier League ausgeschlagen. Brentford wollte das Talent verpflichten und den Ablöseforderungen des FC zustimmen.

Doch nach Informationen von EXPRESS.de hat der Flügelstürmer Sportdirektor Thomas Kessler persönlich mitgeteilt, dass er das aktuell nicht für den richtigen Schritt halte.

Müller bestärkt diese Entscheidung. Der frühere Torschütze, der selbst viele Jahre beim FC spielte und bei der EM 1976 mit vier Treffern Torschützenkönig des Turniers wurde, weiß, dass Geduld und Entwicklung in einem stabilen Umfeld oft der bessere Weg sind als ein übereilter Wechsel.

Dieter Müller rät dem FC, El Mala zu halten: „Ganz wichtiger Mosaikstein“

Auch für den FC sei die Rolle El Malas im Verein extrem wertvoll. „Im Moment würde ich versuchen, El Mala zu halten. Er ist ein ganz wichtiger Mosaikstein zum Erfolg und ein Garant für den Klassenerhalt“, betont Müller.

Dass El Mala wirklich 50 Millionen Euro wert ist, hält Müller für möglich. Vielleicht sogar noch mehr? „Naja, es ist alles eh aufgebläht. Wenn ich das bei Frankfurt sehe … Die haben den Omar Marmoush und Hugo Ekitike nach einer guten Saison für gefühlte 100 Millionen verkauft.“ Der Markt sei eben irrational.

Dieter Müller jubelt beim Rückspiel im Achtelfinale des Uefa-Pokals im Müngersdorfer Stadion.

Copyright: imago images / Pressefoto Baumann

Dieter Müller jubelt beim Rückspiel im Achtelfinale des Uefa-Pokals im Müngersdorfer Stadion.

Für den 1. FC Köln formuliert Dieter Müller vor allem aber einen Wunsch: „Ich hoffe, dass Köln sich im Mittelfeld etabliert und nicht immer um den Klassenerhalt bangen muss und mehr auf junge Leute baut.“ Zu diesem Wunsch würde ein Verbleib des gerade erst aufgehenden FC-Sterns El Mala natürlich passen.

Auch zur aktuellen Trainersituation hat Müller eine Meinung: „Die Trainerentscheidung während der Saison war meiner Meinung nach richtig. Vom Fachlichen her macht René Wagner seine Sache gut, auch wenn er noch relativ unerfahren ist.“ Wagner hat die schwierige Aufgabe, den FC zu stabilisieren, während sich der Kader im Sommer noch stark verändern wird – mit oder ohne El Mala.

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