Beim 1. FC Köln schwitzen die Verantwortlichen im Transfersommer nicht nur wegen der hohen Temperaturen. Auch Said El Mala sorgt für Schweißperlen. Der FC hat aber ein klares Vorgehen.
Keine Angebote und TransferstauFC-Plan mit El Mala: Bald wird serviert

Es ist DAS Transferthema in diesem Sommer beim 1. FC Köln: Geht oder bleibt Said El Mala (19)? Vor wenigen Wochen stand man unmittelbar vor einer Einigung mit Premier-League-Klub FC Brentford. Doch die Familie El Mala machte kurz vor den entscheidenden Gesprächen einen Rückzieher.
Seitdem ruht der See. Kölns Sportchef Thomas Kessler (40) hätte die Ablösesumme von rund 50 Millionen Euro bestimmt gerne zu Beginn des Transferfensters zur Verfügung gehabt. Die Schatulle für eine ausgiebige Shoppingtour wäre voll gewesen. Schließlich ist ein größerer Kaderumbruch geplant. Acht Spieler haben den FC bereits verlassen.
Enger Draht zu Kessler: Said El Mala kann sich ein weiteres Jahr in Köln vorstellen
Im Umfeld des Klubs werden viele schon nervös: Hat der FC ohne den Verkauf von El Mala überhaupt finanziellen Spielraum für Neuzugänge? Kann der neue Trainer René Wagner (37) beim Auftakt am 13. Juli 2026 überhaupt damit beginnen, ein neues Team zu formen, oder muss er zunächst mit einer Rumpftruppe arbeiten?
EXPRESS.de weiß: Aktuell gibt es nichts Konkretes! Der FC hat kein Angebot für El Mala vorliegen. Zuletzt ploppten wieder Gerüchte um Newcastle United und den FC Liverpool auf, aber beim FC weiß man von nichts. Und auch bei den Zugängen steht kein unmittelbarer Deal vor dem Abschluss.
Fakt ist aber: Der FC ist ohne einen Verkauf von El Mala in der Lage, neue Spieler zu verpflichten. Kessler köchelt noch im Hintergrund, doch in den nächsten 14 Tagen sollen die ersten Verpflichtungen perfekt gemacht werden. Die Herdplatten laufen heiß, bald wird serviert!
Der Klub hat auch einen konkreten Plan, wie man die Situation um El Mala steuert. Dabei ist man maximal selbstbewusst! Denn Stand jetzt plant man am Geißbockheim auch in der kommenden Saison mit dem Senkrechtstarter. Dabei ist auch die Familie eingebunden – die El Malas können sich demnach gut vorstellen, beim FC zu bleiben.
Innerhalb der Familie soll zuletzt kontrovers diskutiert worden sein, was der richtige Schritt für Said ist. Beim FC Brentford hätte er in den kommenden fünf Jahren rund 30 Millionen Euro verdienen können. Mutter Sabrina würde ihre Söhne Said und Malek (21) natürlich gerne weiter in der Nähe haben. Aber die Entscheidung, Brentford abzusagen, ist dem Vernehmen nach einvernehmlich getroffen worden. Said soll nach Informationen von EXPRESS.de Kessler höchstpersönlich mitgeteilt haben, dass er Brentford aktuell nicht für den richtigen Schritt hält.
Da der Angreifer erst ein Jahr Bundesliga gespielt hat, kann er sich auch gut vorstellen, beim FC weiterzureifen. Und zwar mindestens ein weiteres Jahr. Doch im Hintergrund reden viele Menschen mit. Wie sich Said letztlich entscheidet, wird sich zeigen. Im täglichen Training arbeitet er in Köln an seiner Form, um am 13. Juli topfit in die Vorbereitung zu starten. Sein Bruder Malek trainiert schon mit der U21 des FC.
1. FC Köln: Keine Angst vor El-Mala-Streik
Die El Malas müssen nur wissen, dass der FC klare Grenzen setzt. Sollte ein Verein wie Borussia Dortmund tatsächlich ernst machen, müsste eine entsprechende Ablöse von rund 50 Millionen Euro an den FC fließen. Beim FC heißt es: „Die Zahlen liegen auf dem Tisch!“ Zudem muss das Timing stimmen. Zu spät im Transferfenster (endet am 1. September um 20 Uhr) will man Said nicht verkaufen.
Dennoch besteht die Möglichkeit, dass sich Said beispielsweise mit dem BVB auf ein Handgeld und einen neuen Vertrag zu Top-Bezügen einigt, die Westfalen dem FC aber nur 30 Millionen Ablöse bieten wollen. Der FC würde das ablehnen.
Angst, dass sich Said in solch einem Fall aus seinem bis 2030 laufenden Vertrag herausstreiken könnte, hat man aktuell beim FC nicht – auch weil sein Gehalt im letzten Jahr deutlich angehoben wurde und er in Köln zu den Besserverdienern zählt. Zudem weiß Said, was er dem FC auch sportlich zu verdanken hat.
Prominente Beispiele gibt es allerdings genug: Randal Kolo Muani trat bei Eintracht Frankfurt in den Streik, um seinen Wechsel zu Paris St. Germain zu forcieren. Auch Ousmane Dembélé blieb einst dem Training bei Borussia Dortmund fern, um einen Wechsel zum FC Barcelona zu erzwingen.


