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„Wirklich schlau“Pyro-Unterbrechung beim FC – Strafe wird steigen

Aktualisiert

In der vergangenen Saison war der 1. FC Köln Strafenmeister im deutschen Fußball, was Pyrotechnik angeht. Gleich im ersten Heimspiel des Jahres 2026 wurde wieder ordentlich gezündet. So teuer wird die Show beim Spiel gegen Bayern München.

Im Vorfeld des Spiels zwischen dem 1. FC Köln und Bayern München gab es einen intensiven Austausch zwischen dem FC-Vorstand und den Ultras. Dabei konnten weitere Spruchbänder gegen Trainer Lukas Kwasniok (44) verhindert werden. Doch eine gigantische Pyro-Show nicht. Es wird teuer für die Kölner.

Beim Spiel in Heidenheim hatten sich die Fans erstmals gegen Kwasniok gerichtet: KWASNI YOK (Yok bedeutet im Türkischen „nein“) hieß es da. Die angespannte Lage wurde hinter den Kulissen ausdiskutiert, es gab einen Schulterschluss.

1. FC Köln: Fans diskutieren über Pyro-Unterbrechung

Von den Rängen gab es beim 1:3 gegen die Bayern lautstarke Unterstützung. Der FC hielt phasenweise richtig gut mit gegen den Serienmeister, schnupperte an der Überraschung. Doch nach dem Spiel gab es in den sozialen Netzwerken hitzige Diskussionen, ob die FC-Ultras mit der stimmungsvollen Pyro-Show zu Beginn des Spiels der Mannschaft nicht mehr geschadet hätten, als geholfen. Ein Beispiel-Kommentar auf der Plattform X: „Wirklich schlau von den Ultras, Köln ist gut im Spiel, hat die erste Chance, und dann  nimmst du denen durch Pyro den Flow.“ 

Nach drei Minuten hatte Said El Mala die erste dicke Gelegenheit, scheiterte an Bayern-Schlussmann Manuel Neuer. Wenig später unterbrach Schiedsrichter Patrick Ittrich (Hamburg) die Partie dann für knapp elf Minuten, weil der Rauch erst einmal abziehen musste.

Die Unterbrechung nahm der Kölner Mannschaft den Schwung zwar nicht komplett, aber wer weiß, wie es ohne weitergegangen wäre. Hinzu kommt der finanzielle Aspekt. Köln darf sich auf die nächste hohe DFB-Strafe einstellen. 

Über 50 Pyrostangen wurden abgebrannt, pro Fackel werden 1000 Euro fällig. Hinzu kommt ein Aufschlag für die längere Spielunterbrechung. Wird mehr als fünf Minuten unterbrochen, wird die Pyrostrafe bis zu 100 Prozent höher. Nach dem Bayern-Spiel könnte der FC also mit weit über 100.000 Euro zur Kasse gebeten werden.

In der Saison 2024/25 war der FC in den drei höchsten Ligen deutscher Strafenmeister. Der DFB verhängte insgesamt Geldstrafen in Höhe von 924.355 Euro gegen die Kölner. Insgesamt mussten die 56 Vereine gut zwölf Millionen Euro blechen.