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+++ LIVE +++ Tötungsdelikt in Köln Mann (52) tot – 19-Jähriger festgenommen

+++ LIVE +++ Tötungsdelikt in Köln Mann (52) tot – 19-Jähriger festgenommen

Tötungsdelikt in KölnMann (52) tot – 19-Jähriger festgenommen

Auf einem Flatterband steht Polizeiabsperrung.

Die Kölner Polizei ermittelt nach einem Tötungsdelikt in Bickendorf. 

Aktualisiert

Ein 19-Jähriger soll einen 52-jährigen Mann in einer Wohnung in Köln-Bickendorf getötet haben.

Nach einem Hinweis eines besorgten Zeugen haben Polizistinnen und Polizisten am Mittwoch (14. Januar) in einer Wohnung in Köln-Bickendorf eine schreckliche Entdeckung gemacht: Sie fanden einen tödlich verletzten Mann (52).

Wie die Staatsanwaltschaft Köln und die Polizei am Donnerstag (15. Januar) bekannt gaben, steht ein 19-jähriger Mann unter dringendem Tatverdacht. Er wurde festgenommen und wird jetzt einem Haftrichter vorgeführt.

„Es geht um den Verdacht des Totschlags“, erklärte Ulrich Bremer, Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft, gegenüber EXPRESS.de.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge kam es am Dienstagabend (13. Januar) in der Wohnung des Tatverdächtigen auf dem Ollenhauerring zu einem heftigen Streit zwischen ihm und dem 52-Jährigen. Das spätere Opfer hatte sich, nach Absprache mit den im Ausland lebenden Eltern des jungen Mannes, gelegentlich um dessen Wohlbefinden gekümmert. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung soll der 19-Jährige den Mann tödlich verletzt und anschließend die Wohnung verlassen haben.

Randale in Moschee und Wurf mit Urinflasche

Noch am Abend der mutmaßlichen Bluttat fiel der 19-Jährige erneut auf. Gegen 23.10 Uhr geriet er mit einem Sicherheitsmitarbeiter der DITIB-Moschee an der Venloer Straße aneinander, als er gewaltsam versuchte, in das bereits geschlossene Gebäude zu gelangen.

Die alarmierten Polizistinnen und Polizisten stellten leichte Verletzungen bei dem 19-Jährigen fest und riefen einen Rettungswagen. Die Herkunft der Verletzungen ist Teil der laufenden Ermittlungen.

Im Krankenhaus eskalierte die Situation weiter: Der junge Mann zeigte sich unkooperativ, leistete Widerstand und bewarf die Einsatzkräfte mit einer Urinflasche. Daraufhin nahmen die Beamtinnen und Beamten den 19-Jährigen in Gewahrsam, aus dem er erst am Mittwochmittag wieder entlassen wurde.

Zeugenhinweis führt zu schrecklichem Fund

Unabhängig von diesen Vorfällen meldete sich am Mittwoch ein Zeuge bei der Polizei. Er machte sich Sorgen, weil der 52-Jährige nicht zur Arbeit erschienen war und er wusste, dass dieser sich am Vorabend mit dem 19-Jährigen treffen wollte. Die Einsatzkräfte fuhren daraufhin zur Wohnung des Tatverdächtigen.

Da auf Klingeln und Klopfen niemand reagierte, kletterten die Polizistinnen und Polizisten auf den Balkon der Wohnung. Dort trafen sie auf den apathisch wirkenden 19-Jährigen. Seine Äußerungen deuteten darauf hin, dass sich eine verletzte Person in der Wohnung befinden könnte. Die Feuerwehr öffnete daraufhin gewaltsam die Tür – und die Einsatzkräfte fanden den leblosen 52-Jährigen.

Der Verdächtige bestreitet, den Mann getötet zu haben. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen zum genauen Tatmotiv und den Hintergründen des schrecklichen Vorfalls aufgenommen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.