„Keine weit entfernte Überlegung“ Neuer FC-Vertrag statt Sommer-Transfer? Kölns Skhiri-Pläne

Ellyes Skhiri ist am Freitag (24. Juni 2022) auf dem Weg zu den FC-Leistungstests, mit denen die Sommer-Vorbereitung eingeläutet wurde.

Ellyes Skhiri am Freitag (24. Juni 2022) auf dem Weg zu den FC-Leistungstests, mit denen die Sommer-Vorbereitung eingeläutet wurde.

Was passiert mit Ellyes Skhiri? Philipp Türoff, Finanz-Geschäftsführer des 1. FC Köln, erklärt: Nicht nur ein Verkauf, auch eine Vertragsverlängerung ist ein Thema. Die Hintergründe...

Fünf Neue sind da – weitere Millionen-Abgänge aber nicht in Sicht.

Der FC ist auf Verkäufe angewiesen, um seine Spar-Ziele zu erreichen. Ständig im Fokus: Ellyes Skhiri (27). Durch die Winter-WM in Katar fehlt dem Tunesier allerdings die große Sommer-Bühne. Verlängert der Mittelfeld-Star deswegen am Geißbockheim? Finanzboss Philipp Türoff (46) erklärt Kölns Skhiri-Pläne!

Er war einer der wenigen Volltreffer der Veh-Ära: Rund sechs Millionen Euro zahlte der FC 2019 an den HSC Montpellier, bekam dafür einen Dauerläufer und absoluten Leistungsträger. Skhiri entwickelte sich zum konstantesten Köln-Profi der vergangenen Jahre, schraubte auch seinen Marktwert kontinuierlich in die Höhe.

Philipp Türoff: „Ellyes würde unserer Mannschaft auch zukünftig guttun“

Schlägt diesen Sommer ein internationaler Top-Klub zu? Trotz permanenter Wechselgerüchte (von West Ham über den AC Mailand bis zu Olympique Lyon und ganz neu Stade Rennes) erreichte die FC-Bosse bislang kein einziges offizielles Angebot.

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Das Problem: Stand jetzt wäre Skhiri 2023 ablösefrei – in der finanziellen Situation der Geißböcke natürlich ein Super-GAU!

FC-Geschäftsführer Philipp Türoff sagt zu EXPRESS.de: „Ellyes geht bei uns in sein letztes Vertragsjahr, ist etabliert und sehr geschätzt. Er würde unserer Mannschaft deshalb auch zukünftig guttun. Aufgrund seiner konstant starken Leistungen gibt es für ihn aber auch einen Markt. Entscheidend ist insofern allen voran, was Ellyes selbst anstrebt. Wir müssen uns anschauen, wie sich die Situation entwickelt. Wenn es etwas gibt, worauf Ellyes Lust hat, dann könnte es zu einer Lösung kommen.“

Aber: Der FC plant zweigleisig. Parallel ist auch eine Vertragsverlängerung ein Thema – von der alle Seiten profitieren könnten!

Im November startet Skhiri mit Tunesien bei der WM in Katar, kann sich international in den Fokus spielen. Zuvor schon in der Conference League. Dann sind im Winter sowohl für den Sechser als auch den FC, der sich mit einer Verlängerung (womöglich inklusive festgelegter Ausstiegsklausel) vor einem Abgang zum Nulltarif schützen würde, bessere Angebote drin.

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„Das ist keine weit entfernte Überlegung“, so Türoff über eine mögliche Skhiri-Verlängerung: „Im Normalfall hätte es jetzt im Sommer eine WM gegeben, an der Ellyes teilgenommen hätte und sichtbar geworden wäre.“

Ein weiterer FC-Vorteil: Neuzugang Eric Martel (20) hätte Zeit, sich zu entwickeln. Köln würde beim Umbruch auf der Sechs nicht sofort Salih Özcan (24) UND Skhiri verlieren. Ohne Verlängerung bleibt der 46-fache Nationalspieler allerdings ein Sommer-Verkaufskandidat.

Skhiri selbst sagte letzte Saison über seine Zukunft: „Wenn mein Vertrag nur noch ein Jahr läuft, werden Fragen aufkommen. Das ist völlig normal, denke ich. Wenn eine gute Gelegenheit für den Klub und mich auftaucht, müssen wir darüber sprechen. Ich habe aber auch kein Problem damit, zu bleiben. Ich werde immer mein Bestes geben, das wird sich nie ändern.“ Da kann sich der FC bei seinem Muster-Profi sicher sein.

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