FC-Star fällt mit Knieverletzung aus Bitter: Köln „bis auf Weiteres“ ohne Ellyes Skhiri

Ellyes Skhiri spielt für den 1. FC Köln gegen Greuther Fürth.

Ellyes Skhiri beim 3:1-Sieg des 1. FC Köln gegen Greuther Fürth am 1. Oktober 2021

Der 1. FC Köln muss in nächster Zeit auf Ellyes Skhiri verzichten. Der Mittelfeld-Star hat sich eine Knieverletzung zugezogen.

Köln. Extrem bittere Nachrichten für den 1. FC Köln! Ellyes Skhiri (26) fehlt dem Team von Steffen Baumgart (49) „bis auf Weiteres“, wie der Klub am Mittwochvormittag (13. Oktober 2021) bekannt gab.

Der Tunesier war am Sonntagabend bei einem Länderspiel in Mauretanien (0:0) angeschlagen ausgewechselt worden. Eine MRT-Untersuchung nach seiner Rückkehr ergab eine Knieverletzung. „Wir wünschen Ellyes schnelle gute Besserung“, heißt es vom FC.

Damit verliert Köln einen seiner wichtigsten Spieler! Skhiri hat drei der jüngsten vier Bundesliga-Tore des FC erzielt. Beim 3:1-Sieg gegen Greuther Fürth vor der Länderspielpause hatte er mit einem Doppelpack eine absolute Gala-Vorstellung abgeliefert.

Steffen Baumgart muss FC-Mittelfeld gegen TSG Hoffenheim umbauen

Nun ist der Dauerläufer zum Zuschauen verdammt. Am Dienstag hatte Skhiri am Geißbockheim zunächst ein individuelles Trainingsprogramm absolviert. Zwischenzeitlich hieß es, er könne am Mittwoch wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Rasen stehen. Doch dann brachte der MRT-Scan die traurige Gewissheit.

Was genau Skhiri hat, lässt der FC offen. Die Formulierung „bis auf Weiteres“ klingt allerdings nicht nach einem schnellen Comeback. Am Freitagabend bei der TSG Hoffenheim (20.30 Uhr, DAZN) muss Köln definitiv auf den Sechser verzichten.

Heißt: Coach Baumgart muss sein Mittelfeld umbauen. Die Alternativen für die Zentrale heißen Dejan Ljubicic (24) und Salih Özcan (23). Beim 1:1 in Freiburg, als Skhiri zunächst krankheitsbedingt auf der Bank saß, übernahm „Dejo“ die Sechs und Özcan eine offensivere Rolle.

Ljubicic (kam ablösefrei von Rapid Wien) galt bereits nach seiner Verpflichtung als potenzieller Skhiri-Nachfolger, da sich um den Tunesier den ganzen Sommer über viele Wechselgerüchte rankten.

Baumgart damals: „Wenn etwas passieren sollte, haben wir Dejo und Salih, können das auffangen. Gucken wir mal, was auf uns zukommt – ich gehe fest davon aus, dass nichts kommt.“ Der FC-Coach hatte recht, ein Skhiri-Transfer blieb aus. Nun muss er ihn dennoch ersetzen!

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Jonas Hector und Ondrej Duda im Training

Umso wichtiger: Kapitän Jonas Hector (31), der aufgrund eines Infekts zum Wochenstart gefehlt hatte, konnte am Mittwoch genauso mit der Mannschaft trainieren wie Ondrej Duda (26). Der Slowake hatte nach seiner Rückkehr vom Nationalteam am Vortag wie Skhiri nur ein individuelles Programm absolviert.

Ljubicic, Florian Kainz (28) und Louis Schaub (26) waren am Dienstagabend noch mit Österreich in Kopenhagen gefordert, unterlagen Dänemark mit 0:1 und können sich nur noch über den Umweg Nations League für die WM 2022 in Katar qualifizieren. Am Geißbockheim hofft man vor allem, dass sie ohne weitere Hiobsbotschaften zurückkehren...

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