Der 1. FC Köln kämpft am 23. Spieltag gegen die TSG Hoffenheim um wichtige drei Punkte. Während der FC gegen die Überflieger der Liga ran muss, trifft die Konkurrenz in direkten Duellen aufeinander.
Personal vor HoffenheimZwei FC-Rückkehrer vor tückischem Spieltag

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Jahmal Simpson-Pusey musste zuletzt individuell mit Reha-Trainer Leif Frach schuften, nun kehrt der Engländer ins Mannschaftstraining zurück.
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Karneval ist vorbei, ab jetzt gilt beim 1. FC Köln wieder die volle Konzentration dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim. Dabei will Lukas Kwasniok den Schwung der jecken Tage mitnehmen.
„In erster Linie müssen wir auf uns selbst schauen, auf unsere Qualität. Wenn eine ganze Stadt hinter dir steht, hilft das einem. Das ist ja auch im Stadion Woche für Woche so. Im Stadion geben die Fans immer Vollgas. Deswegen sind wir auch guter Dinge fürs Wochenende“, sagte der FC-Trainer bei seiner Rosenmontags-Premiere.
FC-Konkurrenten treffen in direkten Duellen aufeinander
Gegen die Kraichgauer, die 2026 sechs von sieben Spielen gewonnen haben, braucht es den dritten Heimsieg des Jahres, um im Abstiegskampf mal wieder durchzuatmen.
Denn der Spieltag ist tückisch: Die direkten Konkurrenten spielen fast allesamt gegeneinander. Mainz gegen Hamburg, Wolfsburg gegen Augsburg und St. Pauli gegen Bremen. Da ist der FC gehörig unter Zugzwang.
Wie man die TSG schlägt, hat die Kwasniok-Elf im Hinspiel schon bewiesen. Dort fügte der FC dem Hopp-Klub eine von nur drei Heimniederlagen bei. Doch die TSG von heute hat nur noch wenig mit der Mannschaft aus dem Hinspiel zu tun. Die Elf um Tim Lemperle, dessen Abgang den FC immer noch schmerzt, pflügt durch die Liga und ist aktuell erster Verfolger von den Bayern und Borussia Dortmund.
Der FC braucht also einen guten Tag und kann dabei wieder auf Isak Johannesson zurückgreifen. Der Isländer, der das Spiel in Stuttgart krank verpasst hatte, stand am Dienstag wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Trainingsplatz. Gleiches galt für Jahmai-Simpson-Pusey. Der Engländer konnte nach seiner Muskelverletzung immerhin wieder Teile des Trainings absolvieren.
Ein anderer Youngster war dagegen nicht mit von der Partie. Fynn Schenten trainiert bei der U19, die am Mittwoch im Pokal-Viertelfinale bei Eintracht Frankfurt um das Erreichen der letzten Vier kämpft. Von den jungen Wilden war dafür Cenny Neumann wieder mit von der Partie, der im Trainingslager schon eine erste Duftmarke abgeben durfte.
Alessio Castro-Montes und Linton Maina, sowie die beiden Langzeitverletzten Timo Hübers, Luca Kilian arbeiten weiter individuell im Reha-Bereich.


