Nach Gerüchten um 1. FC Köln  Wechsel von Ösi-Talent ist fix – geht Limnios endgültig?

Leo Greiml spielt für Rapid Wien.

Leo Greiml am 16. Oktober 2021 im Einsatz für Rapid Wien

Leo Greiml verlässt Rapid Wien nach Saisonende ablösefrei. Im Winter gab es Gerüchte um einen Wechsel zum 1. FC Köln. Nun steht sein Wechsel nach Deutschland fest.

Der Name Leo Greiml (20) kursierte seit Monaten rund ums Geißbockheim. Der Innenverteidiger zählt zu den größten Defensiv-Talenten Österreichs – und ist im Sommer ablösefrei zu haben! Nun hat ein Team aus Deutschland zugeschlagen und den FC ausgetochen. Greiml wechselt zu Schalke 04.

Der 20 Jahre alte Innenverteidiger hat einen ligaunabhängigen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2024/2025 unterschrieben und kommt ablösefrei zu den Knappen.

„Leo ist ein großes Talent und einer der besten österreichischen Fußballer seines Jahrgangs“, sagt Sportdirektor Rouven Schröder (46) über den ersten Schalke-Neuzugang der Saison 2022/23.

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Der FC hat sich indes umorientiert. Steffen Baumgart (50) plant für die kommende Spielzeit weiterhin mit Luca Kilian (22, Kaufoption bei rund zwei Millionen Euro). Die ebenfalls ausgeliehenen Jeff Chabot (24) und Bright Arrey-Mbi (19) sind bis (mindestens) 2023 an die Geißböcke gebunden.

Leo Greiml: Comeback nach Kreuzbandriss für neuen Klub

Greiml wäre also der fünfte Innenverteidiger in einer finanziell angespannten Lage. Aktuell befindet er sich im Aufbautraining, der U21-Nationalspieler hatte sich im Oktober einen Kreuzbandriss zugezogen. Sein Comeback wird er nun im Schalke-Trikot feiern. „Ich arbeite hart daran, schnellstmöglich wieder vollständig fit zu sein und freue mich jetzt schon sehr darauf, mich ab dem Sommer auf Schalke beweisen zu dürfen“, sagt Greiml: „Ich bin den Verantwortlichen des FC Schalke 04 sehr dankbar für das Vertrauen und bin mir sicher, dass der Klub das optimale Umfeld für meine Entwicklung bietet.“

Rapid-Manager Barisic hatte auf einen Verbleib gehofft, sagt über den Abschied: „Ich bedauere das sehr, da ich einerseits überzeugt bin, dass es für Leos Entwicklung wichtig gewesen wäre, wenn er zumindest die kommende Saison noch für uns spielt und da wir andererseits das schon vor seiner Verletzung vorgelegte sehr gute Angebot für eine Vertragsverlängerung in den letzten Monaten noch zwei weitere Male attraktiver für ihn gestaltet haben. Daher gehe ich davon aus, dass die Entscheidung nicht nur sportliche Gründe hatte, aber so ist wohl unser Fußballgeschäft.“

Köln landete im vergangenen Jahr mit einem ablösefreien Rapid-Star einen Volltreffer: Dejan Ljubicic (24), der sich beim FC prompt zum Nationalspieler entwickelt hat. Laut Barisic darf sich auch Königsblau  über einen „Vorzeigeprofi“ freuen.

Behält Twente Enschede Dimitrios Limnios?

Derweil heißt es aus den Niederlanden, dass Twente Enschede den aus Köln ausgeliehenen Offensivmann Dimitrios Limnios (23) nun doch gerne behalten würde. Laut der örtlichen Zeitung „Tubantia“ prüfe der Klub derzeit eine feste Verpflichtung.

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Dabei hatte „Twente Insite“ noch im Februar berichtet, dass Enschede genau das nicht plane. Allerdings hat Limnios seine Scoring-Quote zuletzt erhöht, in sechs Spielen immerhin zwei Tore und eine Vorlage beigesteuert.

Seine Kaufoption (knapp zwei Millionen Euro) will Twente dem Vernehmen nach aber nicht ziehen. Die Ablöse müsste also frei verhandelt oder Limnios erneut geliehen werden. Der FC, wo der Grieche noch bis 2024 unter Vertrag steht, ist gewiss gesprächsbereit. (mze)

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