FC verpflichtet Abwehrchef von Hannover 96 Hübers Köln-Rückkehr für die Bundesliga

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Timo Hübers (links), hier mit Teamkollege Baris Basdas am 7. Mai im Spiel gegen Darmstadt 98, soll zum 1. FC Köln wechseln.

KÖln – Während man bei den eigenen Spielern auf hohe Ablösesummen hofft, muss der 1. FC Köln bei Neuzugängen vornehmlich auf ablösefreie Spieler setzen. Bislang ist das gelungen: Marvin Schwäbe (26) kommt als Keeper ablösefrei vom dänischen Meister Bröndby IF. Dejan Ljubicic (23) wechselt von Rapid Wien an den Rhein – ebenfalls ohne Ablöse. Und nun steht der nächste Neuzugang fest, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.

  • Timo Hübers war Abwehrchef bei Hannover 96
  • Timo Hübers hat eine Vergangenheit beim 1. FC Köln
  • Spielstarker Abwehrspieler mit Verletzungshistorie

Nach EXPRESS-Informationen wechselt Timo Hübers (24) zum 1. FC Köln!

Steht der Nachfolger für Sebastiaan Bornauw (22) schon fest? Auf jeden Fall stößt ein vielversprechender Abwehrspieler zum 1. FC Köln. Timo Hübers, Abwehrchef bei Hannover 96 und 2018 auch in der Bundesliga mit ersten Einsätzen, soll dem FC seine Zusage gegeben haben. Bis zuletzt hatten die Niedersachsen gehofft, das Eigengewächs zu einer Vertragsverlängerung bewegen zu können.

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Timo Hübers verlässt Hannover 96

Doch inzwischen ist klar: Hübers wird die 96er verlassen – und beim 1. FC Köln anheuern. Offenbar hat ihn hier schon unter anderem Neu-Coach Steffen Baumgart (49) von einem Wechsel überzeugen können.

Hübers wurde auch bei Schalke 04 und Werder Bremen gehandelt, entschied sich aber für den FC. Auch, weil er bereits eine Köln-Vergangenheit hat. In der Spielzeit 2015/16 spielte der damalige Junioren-Nationalspieler für die U21 des 1. FC Köln, eine Schambeinprellung aber ließ ihn insgesamt zwölf Partien verpassen.

Timo Hübers ein Führungsspieler für den 1. FC Köln

Daher kennt er das Umfeld und will sich nun bei den Profis beweisen. Hübers gilt als technisch beschlagen, ist charakterlich ein Führungsspieler. Seine Karriere wurde allerdings immer wieder jäh gebremst von schweren Verletzungen: Bereits zweimal riss bei Hübers das Kreuzband, er verlor nahezu zwei komplette Spielzeiten, zwei weitere Knie-OPs waren nötig, damit er seine vielversprechende Karriere fortsetzen konnte.

Daher dürften seine Gehaltsvorstellungen auch vergleichsweise überschaubar gewesen sein, denn auch in der vergangenen Saison verpasste er insgesamt zwölf Spiele.

Beim FC hofft er, dass sein Verletzungspech endlich ändert – und sich für den 1,90 Meter großen Abwehrhünen dauerhaft die Tür zur Fußball-Bundesliga öffnet.

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