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Muskel-Seuche geht weiterFC muss die nächsten beiden Ausfälle beklagen

Sebastian Sebulonsen beim Spiel gegen die TSG Hoffenheim.

Copyright: IMAGO/Chai v.d. Laage

Sebastian Sebulonsen musste gegen die TSG Hoffenheim ausgewechselt werden. 

Der 1. FC Köln holte gegen die TSG Hoffenheim den ersten Zähler gegen ein Topteam. Der Punkt war allerdings teuer erkauft, zwei Stammspieler erlitten strukturelle Muskelverletzungen.

Die Muskel-Seuche beim 1. FC Köln geht weiter. Der Aufsteiger ist weiter vom Pech verfolgt. Denn der Punkt gegen die TSG Hoffenheim war teuer erkauft. Mit Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen fallen die nächsten beiden FC-Profis auf unbestimmte Zeit aus.

Thielmann hatte sich bereits beim Warmmachen verletzt und konnte gar nicht erst mitwirken. Für das FC-Eigengewächs rutschte dann kurzfristig Eric Martel in die Startelf.

FC mit acht Muskelverletzungen in dieser Saison

Bereits am Abend vermutete Lukas Kwasniok nichts Gutes: „Ihm geht es nicht ganz so berauschend. Es ist etwas Muskuläres. Das kommt bei ihm ja leider immer mal wieder vor.“

Die Befürchtung bestätigte sich am Sonntagvormittag. Denn nach einer MRT-Untersuchung steht fest: Thielmann hat sich eine strukturelle Muskelverletzung zugezogen und wird damit vorerst ausfallen.

Die nächste Hiobsbotschaft ließ auch nicht lange auf sich warten, denn auch Sebulonsen hat es erwischt. Der Norweger war in der 69. Minute ausgewechselt worden. Am Abend hieß es noch, es sei lediglich eine Vorsichtsmaßnahme gewesen.

Doch auch beim Rechtsverteidiger, der in den vergangenen Wochen zu den konstantesten FC-Spielern gehörte, brachte eine MRT-Untersuchung, traurige Gewissheit. Auch Sebulonsen hat eine strukturelle Verletzung im Muskel erlitten.

Damit bleibt der FC weiter vom Muskelpech verfolgt. Nach Jahmai Simpson-Pusey, der gegen Hoffenheim immerhin wieder sein Comeback feiern konnte, Jan Thielmann, Dominique Heintz (2), Joel Schmied und Alessio Castro-Montes ist es bereits die siebte und achte Pause aufgrund einer muskulären Blessur.

Doch trotz der Häufigkeit sieht Thomas Kessler keinen Handlungsbedarf in der medizinischen Abteilung. Auf Nachfrage von EXPRESS.de antwortete der Kölner Sportboss: „Wir haben mit Christian Osebold einen herausragenden leitenden Mitarbeiter in unserer medizinischen Abteilung. Auch die ärztliche Betreuung ist auf einem hohen Niveau. Das soll auch so bleiben. Unabhängig davon muss man Verletzungen immer individuell betrachten. Solche Phasen gibt es im Fußball, auch wenn man sich natürlich wünscht, davon verschont zu bleiben.“

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