Punktgewinn gegen ein Spitzenteam! Gegen die TSG Hoffenheim hat sich der 1. FC Köln am 23. Spieltag ein 2:2 erkämpft. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel.
Gegen HoffenheimFC holt Kampf-Punkt: „Gefühlt hatte jeder Zweite ab der 70. Krämpfe“
Autoren
Aktualisiert
Ein hart erkämpfter Punkt! Der 1. FC Köln hat sich gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (21. Februar 2026) ein 2:2 erarbeitet.
Durch ein Traumtor per Fallrückzieher von Ragnar Ache (15. Minute) ging der FC in Führung. Ozan Kabak (45.) und Andrej Kramaric (60.) drehten die Partie dann für die Gäste. Said El Mala sicherte den Kölnern mit seinem Solo-Treffer den Punkt (64.). Hier gibt es die Stimmen zum Spiel:
1. FC Köln gegen TSG Hoffenheim: Die Stimmen zum Spiel
FC-Verteidiger Joel Schmied (27): „Ich glaube, vor dem Spiel hätte jeder den Punkt unterschrieben. Hoffenheim ist eines der besten Teams in der Bundesliga momentan, sie spielen unglaublich guten Fußball. Speziell in der ersten Halbzeit hatten wir einen richtig guten Gameplan. Die haben wir richtig vor Schwierigkeiten gestellt. Dann Ragy (Ragnar Ache, Anm. d. Red.) gefühlt mit dem Tor des Jahres. Auf dem Fußballplatz kann sich Ragy unter der Woche teilweise kaum bewegen, und dann haut er so ein Ding raus, das ist Wahnsinn. Ich glaube, in der zweiten Halbzeit hat man dann schon gemerkt, dass bei uns die Kräfte ein bisschen nachgelassen haben. Gefühlt hat jeder Zweite dann ab der 70. Minute Krämpfe gehabt, und das ist ein bisschen symbolisch für dieses Spiel. Deshalb, ich glaube, den Punkt haben wir uns sehr hart erarbeitet.“
Kölns Fallrückzieher-Torschütze Ragnar Ache (27): „Wir müssen realistisch sein, das ist eine Mannschaft, die oben mitspielt. Die sind eine richtig fußballstarke Mannschaft. Darum können wir froh sein, dass wir einen Punkt mitgenommen haben. Da war mehr drin, aber am Ende des Tages dürfen wir nichts sagen oder nicht meckern. Wir haben den Punkt mitgenommen und das ist ein guter Start.“
FC-Mittelfeldspieler Tom Krauß (24): „Erste Halbzeit haben wir natürlich das Tor des Jahres gesehen. Aber wir bekommen dann das 1:1 eigentlich aus dem Nichts. Beim 1:2 muss man ehrlicherweise sagen: In den ersten zehn Minuten hatten wir gar keinen Plan, haben keinen Zugriff bekommen. Wir machen dann zum Glück das 2:2. Und dann bin ich auch zum Trainer gegangen, was man auch jetzt machen kann, weil es nicht zufriedenstellend war, die zehn Minuten oder 15 Minuten in der zweiten Halbzeit. Dann ging das Spiel hoch und runter, hätte in jede Richtung gehen können.“
FC-Kapitän Marvin Schwäbe (30): „Wenn man die erste halbe Stunde sieht, waren wir auf jeden Fall besser im Spiel, haben Hoffenheim vor Probleme gestellt und hatten es im Griff. Wir geraten in Rückstand, um uns dann aber noch mal zurückzukämpfen. Von daher hat das Spiel alles abverlangt. Mit dem Punkt sind wir auf jeden Fall zufrieden.“
Hoffenheim-Stürmer Fisnik Asllani (23): „Wir wussten vorher, dass es ein sehr schweres Spiel wird, gegen Köln ist es immer eklig. Wir kommen gut zurück, haben uns reingekämpft in die Partie, machen verdient das 1:1 und 2:1, müssen dann aber auch das 3:1 machen. Dann darf es uns nicht passieren, dass wir das 2:2 bekommen, wenn er (Said El Mala, Anm. d. Red.) alleine auf unser Tor zuläuft.“

