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Gegner denkt an FC-LegendeTor des Jahres begeistert alle: Ache lacht über Sticker-Idee

Aktualisiert

Der 1. FC Köln hat gegen die TSG Hoffenheim den ersten Punkt gegen ein Topteam geholt. Das 2:2 wurde dabei überstrahlt vom „Tor des Jahres“ von Ragnar Ache. 

Es ist zwar erst Februar, Ragnar Ache kann sich aber jetzt schon große Hoffnungen auf das Tor des Jahres machen. „Es geht bei der Wahl nur noch um Platz zwei“, sagte Lukas Kwasniok nach der irren Bude seines Schützlings beim 2:2 gegen die Kraichgauer.

Nach einer Flanke von Said El Mal hob „Air Aiche“ ab, drehte sich in der Luft und hämmerte den Ball per Fallrückzieher ins Tor. „Ich würde gerne die Überschrift lesen: König der Lüfte“, forderte der FC-Coach.

Joel Schmied zieht Torschütze Ache auf

Eine Wahnsinnsaktion, die für Fassungslosigkeit bei seinen Mitspielern sorgte. Die Kamera fing im Moment des Tores Cenk Özkacar ein, der ungläubig die Augen aufriss und nicht glauben konnte, was er gerade gesehen hatte.

„Davon mache ich auf jeden Fall einen Sticker“, scherzte Ache nach Schlusspfiff über seinen Plan, das kuriose Bild seines Teamkollegen als sogenannten Sticker für Whatsapp-Chats aufzubereiten.

Auch Teamkollege Joel Schmied musste erstmal verdauen, was er in der 15. Minute zu sehen bekam. „Unter der Woche im Training kann er sich kaum bewegen und dann holt der hier so ein Ding raus. Das ist Wahnsinn“, scherzte der Schweizer.

Für Ache selbst ging alles (zu) schnell. Der Angreifer folgte nach der Flanke von El Mala einfach nur seinen Torjäger-Instinkten. „Ich kann es selbst nicht glauben. Mein Körper hat sich gefühlt von selbst bewegt. Geht der Ball rein, sieht es top aus, geht er daneben, lacht das ganze Stadion. Es ist immer 50/50“, sagte der Torschütze: „Das kann man nicht trainieren. Entweder man hat so einen Tag oder man hat ihn nicht.“

Ragnar Ache mit einem Fallrückzieher-Tor für den 1. FC Köln.

Copyright: IMAGO/DeFodi Images

In perfekter Flughaltung trifft Ragnar Ache per Fallrückzieher für den 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Zum Leidwesen von TSG-Keeper Oliver Baumann hatte Ache am Samstag „so einen Tag“. Der Nationaltorwart konnte nur den Hut ziehen und verglich Ache dabei mit einer FC-Legende.

„Was soll ich sagen, Glückwunsch. Es ist höchstwahrscheinlich das beste Gegentor, das ich jemals bekommen habe. Ich habe schon mal hier von Poldi eins gekriegt (fast auf den Tag genau vor 15 Jahren am 26. Februar 2011, wurde später Tor des Monats, Anm. d. Red.), in meinen ganz jungen Jahren. Aber das ist auch sensationell, das muss man anerkennen“, sagte Baumann.

Doch nicht nur in Müngersdorf gab es kein anderes Thema als das Tor des Jahres, auch bei Sky überschlugen sich die Experten. „Live habe ich sowas noch nie gesehen. Natürlich am Fernsehschirm das eine oder andere, aber ich weiß auch nicht, ob die so schön waren. Akrobatik, 10 von 10, sensationelles Tor. Es wird Tor des Jahres werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer ein schöneres Tor schießt“, sagte Didi Hamann.

Jan Thielmann (1. FC Köln) mit Ball auf dem Platz.

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