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FC-LazarettNächster langer Ausfall droht – ein Profi kehrt aber schneller zurück

Der 1. FC Köln hat beim 2:2 gegen den Tabellendritten TSG Hoffenheim überzeugt. Ein Spieler droht nun aber länger auszufallen. Dafür kehrt ein anderer schneller zurück als gedacht.

Kurz vor dem Anpfiff gab es einen personellen Nackenschlag: Kölns Jan Thielmann (23) verletzte sich beim Auwärmen am Muskel. Gegen die TSG Hoffenheim musste kurzfristig Eric Martel (23) einspringen.

Um 15.16 Uhr vermeldete der FC den Thielmann-Ausfall, nur 14 Minuten später ging es los. FC-Trainer Lukas Kwasniok (44) verfiel nicht in Hektik, plante schnell um und sagte nach dem Spiel: „Das passiert leider. Es gibt Momente, da muss ein Trainer emotional sein. Und es gibt Momente, da muss er eine gewisse Ruhe ausstrahlen.“

Jan Thielmann droht längerer Ausfall, Maina wieder dabei

Mit einem starken Martel erkämpften sich die Kölner ein gutes 2:2 gegen den Tabellendritten aus dem Kraichgau. Doch in den nächsten Wochen droht dem FC ein weiterer schwerwiegender Ausfall. Kwasniok sagte über Thielmann: „Ihm geht es nicht ganz so berauschend. Es ist etwas Muskuläres. Das kommt bei ihm ja leider immer mal wieder vor. Jetzt warten wir, was die Untersuchung ergibt.“ In den nächsten Stunden wird der FC-Profi wohl eine MRT-Untersuchung durchlaufen. Die Befürchtung: Faserriss. Thielmann humpelte wortlos und mit versteinerter Miene aus dem Stadion.

Die Kölner Muskelseuche geht also weiter: Thielmann verpasste schon im Oktober und November 2025 vier Pflichtspiele aufgrund einer Muskelverletzung. Danach erwischte es Dominique Heintz zweimal, Joel Schmied, Jahmai Simpson-Pusey und zuletzt Alessio Castro Montes. Letzterer trainiert schon wieder individuell.

Köln kämpft seit Beginn der Saison zudem immer wieder mit weiteren Ausfällen. Stürmer Youssoupha Niang hatte eine Schulterverletzung, danach Knieprobleme. Auch Rav van den Berg musste an der Schulter operiert werden. Die Verteidiger Luca Kilian und Timo Hübers verpassen nach schweren Knieverletzungen die komplette Saison.

Stürmer Linton Maina fällt aktuell mit einem Rippenbruch ebenfalls aus. Doch er könnte schneller zurückkehren als gedacht. Er geht davon aus, dass er am Freitag (27. Februar) beim FC Augsburg wieder einsatzfähig ist. „Der Plan ist, dass ich am Dienstag wieder mit der Mannschaft trainiere. Ich denke, dass ich dann schon fit bin fürs nächste Spiel“, sagte Maina bei Sky.

Nach seinem Rippenbruch konnte Maina in den vergangenen Tagen schon wieder individuell mit Ball trainieren. Zuvor hatte Trainer Kwasniok keine zeitlichen Prognosen abgegeben: „Bei einem Rippenbruch hängt es vom Schmerzempfinden ab.“

Ein Blick auf die Südkurve mit Fans des 1. FC Köln.

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