Für die Brüder El Mala läuft es aktuell wie am Schnürchen. Malek traf direkt bei seiner FC-Premiere, Said steht erneut im Klopp-Kader beim DFB.
„Gerüchte sind Quatsch“Köln sitzt auf dem El-Mala-Jackpot – Kessler happy

Said El Mala (20) wurde am Donnerstag erneut von Bundestrainer Jürgen Klopp (59) für die deutsche Nationalmannschaft nominiert. Für die anstehenden Länderspiele hat der Bundestrainer einen 24-köpfigen Kader zusammengestellt. Dabei spielt auch der Kölner eine tragende Rolle.
Beim FC ist man begeistert über die erneute Nominierung. Sportgeschäftsführer Thomas Kessler (40) hatte fest damit gerechnet und freute sich, als er am Donnerstag (5. November 2026) das Training im Franz-Kremer-Stadion besuchte.
El Mala etabliert sich im DFB-Kader von Klopp
Fast zeitgleich ging auch Said aus dem kleinen Stadion und hatte ein kleines Tor dabei, um es wegzuräumen. Anfang Oktober stand El Mala erstmals auf dem Rasen für die Nationalmannschaft. Er hat bislang zwei Länderspiele absolviert, gegen Serbien (2:0) und dann ein paar Tage später gegen Griechenland (0:0).
Jetzt winken ihm die nächsten Einsätze in der Nations League. In Belgrad geht es gegen Serbien (13. November) und dann in Berlin gegen die Niederlande (16. November). Die Nominierung wird auch den Marktwert weiter nach oben treiben. Vermutlich wird Said El Mala bald mehr als 60 Millionen Euro wert sein.
Hinzu kommt, dass der FC mit Malek El Mala (21) einen aufstrebenden Mittelstürmer in seinen Reihen hat. Der ältere Bruder von Said konnte zuletzt kurz nach seiner Einwechslung bei Union Berlin bei seinem Bundesliga-Debüt auch seinen ersten Treffer feiern. Said war an der Vorbereitung beteiligt und freute sich danach wie ein kleines Kind mit seinem Bruder.
Auch bei Malek wird erwartet, dass er in den kommenden Monaten einen Marktwert von drei bis vier Millionen Euro erreichen wird. Aktuell liegt er bei 250.000 Euro. Es dürfte sogar relativ schnell gehen, wenn er zu weiteren Einsatzzeiten und Toren im Bundesliga-Kader kommt.
Bislang setzt Trainer René Wagner (38) weiter auf Malek im Profitraining. Er dürfte auch im Kader für das anstehende Spiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntag (8. November, 15.30 Uhr) stehen. Der 1. FC Köln darf sich also über den El-Mala-Jackpot freuen: mindestens 60 Millionen für Said, bald vier Millionen für Malek!
Zuletzt ploppten wieder Gerüchte auf, dass Vereine aus der Premier League, zum Beispiel Brighton, oder Paris Saint-Germain aus Frankreich ihre Fühler nach den El Malas ausgestreckt haben. Doch nach EXPRESS.de-Informationen sind das alles nur vage Spekulationen.
FC reagiert entspannt auf Spekulationen
Beim FC bleibt man jedenfalls tiefenentspannt. Ein Insider sagt zu Brighton und PSG: „Die Gerüchte sind alle Quatsch!“ Der Plan, den Thomas Kessler mit der Familie El Mala ausgeheckt hat, sieht hingegen einen viel längeren Verbleib der Spieler beim 1. FC Köln vor. Mindestens zwei Jahre werden die beiden Brüder demnach noch beim 1. FC Köln spielen und gemeinsam reifen.
Erst wenn Malek ein gestandener Bundesligaspieler ist, könnten die beiden sich eventuell vorstellen, den Verein gemeinsam zu verlassen. Bisher haben die Brüder alle Karriereschritte gemeinsam unternommen. Das ist ein ganz wichtiger Faktor für die Familie, die sich in Köln bestens aufgehoben fühlt.
Der FC hat mit den El Malas daher einen Millionen-Euro-Jackpot in den Händen. Kessler konnte die beiden Spieler langfristig an den Klub binden, weil alle vom gemeinsamen Weg überzeugt sind.
Beide Spieler haben einen Vertrag bis 2031 in Köln unterschrieben und sehen aktuell überhaupt keine Notwendigkeit, Köln bei einem Angebot zu verlassen. Auch weil die Gehälter kräftig angehoben wurden. Neben einem Handgeld in Millionenhöhe soll Said über 2,5 Millionen Euro im Jahr verdienen. Mit Bonuszahlungen kann das Gehalt noch ansteigen. Bruder Malek soll rund 300.000 Euro bekommen.
Zudem soll mit jedem erfüllten Vertragsjahr eine halbe Million Euro an die Familie gehen – ein weiterer Grund, in Köln zu bleiben. Alle Zahlen will der FC auf Anfrage nicht kommentieren. Es ist auf jeden Fall gut angelegtes Geld.
Klub und Fans können sich jedenfalls im Bestfall auf weitere Jahre der El Malas mit dem Geißbock auf der Brust freuen. Ob der Plan tatsächlich aufgeht, wird sich zeigen. Sollte im Winter oder im kommenden Sommer ein Verein tatsächlich mit einem unmoralischen Angebot um die Ecke kommen, wird man sich das sicherlich anhören.
Eine Ablöse jenseits der 80 Millionen Euro dürfte beim 1. FC Köln wirklich jeden zum Nachdenken bewegen. Allerdings: Auch hier spielt die Familie eine gehörige Rolle. Und da ist klar: Said und Malek gibt es wohl nur im Doppelpack.

