Der 1. FC Köln hat gegen die TSG Hoffenheim den ersten Dreier der Saison eingefahren. Said El Mala erzielte das erste FC-Tor der Saison. Nach turbulenten Wochen war das wie eine Erlösung für den Youngster.
FC-GesichtEl Mala mit Druck-Beichte: „Weiß nicht, wie ich das verkrafte“

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Said El Mala bejubelt seinen Treffer zum 1:1 zwischenzeitlichen 1:1 gegen Hoffenheim.

Alle Augen waren auf ihn gerichtet! Said El Mala lief beim Saisonstart gegen die TSG Hoffenheim erstmals mit der 10 auf dem Rücken für den 1. FC Köln auf.
Der Superstar hatte die legendäre Nummer im Zuge seiner Vertragsverlängerung bekommen und trägt nun noch mehr Verantwortung als bisher schon.
Transferpoker hat El Mala zugesetzt
Ohne Zweifel lastet auf den Schultern des 20-Jährigen als Aushängeschild des 1. FC Köln mittlerweile eine Menge Druck. Spürt der Youngster das auch?
„Ich würde lügen, wenn ich sage: ‚Nein.‘ Ich glaube, da ist schon viel Last auf dem Rücken. Ich bin gerade 20 geworden. Ich versuche, das schon gut beiseitezuschieben, wenn ich spiele. Aber es geht natürlich nicht komplett weg. Aber ich versuche, meinen Kopf freizukriegen, die Jungs helfen mir, die Trainer helfen mir, reden viel mit mir“, sagte El Mala bei „DAZN“.
Vor allem der wochenlange Transferpoker mit dem BVB und die damit verbundenen Schlagzeilen waren eine echte Belastungsprobe für den jungen Mann.
„Ich weiß auch nicht ganz, wie ich das verkrafte. Ich habe eine super Familie, die mich täglich dabei unterstützt. Eine super Mannschaft, eine super Stadt, die mir dabei hilft, das zu verkraften. Es ist schon krass, wenn man sich jeden Tag neu im Internet sieht. Ich lasse es aber beiseite, wenn ich auf dem Platz bin – auch wenn es schwer ist.“
Eure Noten für die FC-Spieler gegen Hoffenheim
Marvin Schwäbe
Wie gut er damit umgeht, hat er beim 3:2-Sieg gegen die TSG eindrucksvoll unter Beweis gestellt. El Mala ließ sich auch nicht von seiner vergebenen Großchance in der ersten Halbzeit aus dem Konzept bringen.
Der künftige Nationalspieler blieb dran, steckte nie auf und belohnte sich dann schließlich mit seinem ersten Saisontor. Dabei zog er in bester El-Mala-Manier den Sprint an, drehte den Verteidiger ein und schloss ins lange Eck ab – ein typisches Tor und offenbar nicht zu verteidigen, selbst wenn man weiß, was kommt.
„Ich glaube, dieses Tor war dann irgendwo auch ein kleiner Löser. Da ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Weil ich schon im letzten Spiel ein bisschen Pech hatte“, sagte El Mala.
