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Früh raus nach TrefferSaid El Mala mit Sorgen-Aussage und Jubel-Erklärung

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Es war das erste Köln-Heimspiel mit der 10 auf dem Rücken – und Said El Mala hat abgeliefert. Nach dem 3:2-Sieg über Hoffenheim erklärte er seine Jubelgeste und äußerte auch Sorgen.

Es war zunächst zum Haareraufen. Wenn Said El Mala nicht einen Raspelschnitt tragen würde, hätte er sich wohl ein paar Strähnen herausgerupft. Doch am Ende war er nach dem 3:2 über Hoffenheim happy...

Am 26. August 2026 feierte er seinen 20. Geburtstag, am 29. August lief er erstmals mit der legendären Rückennummer 10 im Rhein-Energie-Stadion auf. Doch in der ersten Halbzeit beim Auftakt gegen Hoffenheim sah es nicht nach einer El-Mala-Feier aus. Der Jungstar vergab zwei dicke Chancen. Nach der ersten schimpfte der freistehende Isak Johannesson wie ein Rohrspatz – da war El Mala viel zu eigensinnig. 

Said El Mala will Krämpfen auf den Grund gehen

Bei der zweiten bekam er einen Fehlpass vor die Beine gespielt, scheiterte aber an Keeper Oliver Baumann. El Mala haderte, schimpfte mit sich selbst und blieb frustriert stehen, ohne zurückzulaufen.

Er selbst sagte nach dem Spiel: „Das war ein bisschen unglücklich. Aber davon lasse ich mich nicht abhalten. Ich habe einfach weitergemacht und die Jungs haben mir auch Mut zugesprochen.“

Kurz nach der Halbzeitpause drehte El Mala erneut auf – und versenkte das Ding nach einem beherzten Solo. Dabei hatte er auch das Quäntchen Glück, denn Bernardo fälschte seinen Schuss ins eigene Netz ab. 

FC-Trainer René Wagner sagte über seinen Angreifer: „Es ist nicht einfach, immer gegen ein, zwei Gegenspieler ins Duell zu gehen. Das kostet auch Kraft. Deswegen, war die erste Halbzeit von ihm auch nicht schlechter als die zweite. Da hat er nur zwei Chancen liegen gelassen, das bleibt so ein bisschen in den Gedanken. Aber am Ende bleibt er dran, das ist das Wichtige für uns. Wir pushen ihn intern auch. Wir tun ihm einen Gefallen, wenn wir ihn Fußball spielen lassen. Egal wann, er kann Tore machen. Auch wenn es mal drei, vier Aktionen dauert, dann ist die fünfte drin. Und wenn es 15 sind, dann ist die 16. drin. Said wird immer Gas geben.“

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El Mala musste dann nach 65 Minuten allerdings raus – er hatte Krämpfe und äußerte Sorgen: „Keine Ahnung, warum. Da muss ich auf jeden Fall mal nachhaken. Ich habe alles auf dem Platz gelassen, was ging, und habe der Mannschaft so gut es ging geholfen.“ Das Krampfproblem sollte schnell geklärt werden, denn Köln braucht El Mala länger auf dem Platz.

Der Treffer zum Auftakt hat ihm auf jeden Fall Selbstvertrauen gegeben: „Da habe ich ein bisschen Wut gehabt und einfach draufgehauen. Da war auch ein bisschen Glück dabei.“ Er zeigte vor den Fans in der Südkurve danach eine bekannte Jubelszene. Abgeschaut hat er sich die von Basketballer Dennis Schröder (32, Charlotte Hornets, NBA), den El Mala am Donnerstag in der Lanxess-Arena beim Länderspiel gegen die Niederlande traf.

Wie Schröder jubelte El Mala, indem er sich eine imaginäre Spritze in den Unterarm setzte. Bedeutung: „Ice in my veins“ (Eis in meinen Venen). So bejubelt der NBA-Star auch wichtige Dreier, wenn er einmal mehr seine Kaltschnäuzigkeit unter Beweis gestellt hat.

El Mala zeigte sich nun auch eiskalt und lachte danach: „Das ist eine kleine witzige Story. Ich habe ihn beobachtet, wie er das macht, wenn er einen Dreier wirft. Wir haben am Donnerstag nach dem Spiel zusammengesessen und waren etwas essen. Da habe ich ihm gesagt, dass ich das auch machen werde, wenn ich treffe. Ich finde den ganz gut.“ 

Seinen ersten FC-Treffer mit der 10 auf dem Rücken wird er wohl nie vergessen. Die Nummer bedeutet ihm auf jeden Fall einiges: „Ich trage die Nummer mit Stolz! Ich bin sehr glücklich, sie hier beim FC tragen zu dürfen. Das ist etwas sehr Besonderes und dafür arbeite ich jeden Tag hart.“

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