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Keine Sorgen trotz Transfer-StauFC-Kader ist „bundesligatauglich“

René Wagner klatscht mit Evangelos Sbonias ab.

Copyright: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

René Wagner musste nach dem mauen Pokalspiel in Würzburg kräftig durchpusten.

Der 1. FC Köln startet mit einem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim in die neue Bundesliga-Saison. Der Kader ist dabei noch nicht komplett, zwei Neue fehlen noch. Kein Grund zur Sorge für René Wagner.

Das erste Bundesliga-Spiel der Saison steht vor der Tür und der Kader des 1. FC Köln ist immer noch nicht komplett. Denn vor dem Auftakt gegen die TSG Hoffenheim am Samstag gibt es noch Lücken im Aufgebot von René Wagner.

So fehlt weiterhin ein Herausforderer für Gideon Mensah, der zu allem Überfluss in der Vorbereitung nicht überzeugen konnte und im Pokal nach 75 Minuten mit Krämpfen raus musste. Dazu baggert Thomas Kessler bereits seit Wochen um Mikey Moore, wartet aber auch am Tag vor dem Start weiterhin auf die Freigabe der Tottenham Hotspur.

Wagner sieht anderthalb freie Kaderstellen beim FC

Ein Grund zur Sorge ist das aber nicht, zumindest in den Augen von Trainer Wagner. Der sagt vor dem Hoffenheim-Spiel: „Der Kader, der da ist, ist für die Bundesliga tauglich – mit dem werden wir in die Saison gehen.“

So richtig zufrieden sein kann der Coach allerdings nicht. Bereits vor dem Pokalspiel in Würzburg hatte er öffentlich gesagt, dass es noch anderthalb freie Kaderstellen gibt. Diese sind eine Woche später und wenige Tage vor Ende des Transferfensters nun immer noch offen.

„Wenn wir noch ein oder zwei Spieler dazubekommen, dann freuen wir uns. Aber generell haben wir eine Mannschaft, die uns dazu verhelfen wird, in der Liga zu bleiben. Davon sind wir fest überzeugt. Das wird ein Spiel in Würzburg nicht verändern. Wir haben die klare Überzeugung, dass wir mit dieser Mannschaft die Klasse halten werden“, lautet Wagners Ansage.

Er weiß aber auch, dass der maue Pokal-Auftritt beim Drittligisten nicht zu Begeisterungsstürmen im Umfeld geführt hat, um es vorsichtig zu formulieren. Die Sorgenfalten beim Kölner Anhang sind nach dem ideenlosen Spiel nicht kleiner geworden.

Es braucht schon noch ein Pendant zu Said El Mala, damit sich die gegnerische Abwehr – wie in Würzburg – nicht nur auf ihn einstellen muss. In der vergangenen Saison war das Jakub Kaminski, der mit sieben Toren und fünf Vorlagen zweitbester Scorer war. Die Lücke, die er hinterlassen hat, wurde bislang noch nicht adäquat geschlossen.

Ein Spieler der Kategorie Moore, der in England gerade für Aufsehen sorgt, würde dem Kader schon gut zu Gesicht stehen. Für das Hoffenheim kommt das allerdings schon zu spät, das muss der bestehende Kader richten. Dabei erwartet Wagner ein komplett anderes Spiel als am Montag. Er erwartet wie auch Thomas Kessler einen „schwierigen Auftakt“.

Der Sportboss sagt vor dem Start: „Die Bundesliga wird komplett andere Voraussetzungen haben. Wir werden einen anderen Matchplan haben und wissen, dass wir mit der TSG einen Gegner zu Gast haben, der in seinen Abläufen schon sehr weit ist und sich in meinen Augen sehr gut verstärkt hat.“

Nach der Partie haben er und sein Team dann noch drei Tage Zeit, um Kaderkorrekturen vorzunehmen. Das Transferfenster schließt am 1. September um 20 Uhr.

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