Er gehörte zu den auffälligeren Offensivspielern in der Vorbereitung beim 1. FC Köln. Dennoch wird Youssoupha Niang an den FC St. Pauli ausgeliehen. René Wagner hat dafür eine Erklärung.
Diskutabler SchrittLeihe wirft Fragen auf: Wagner bezieht Stellung

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Youssoupha Niang soll beim FC St. Pauli Spielpraxis sammeln.

Diese Entscheidung kommt durchaus überraschend. Der 1. FC Köln verleiht Youssoupha Niang für eine Saison zum FC St. Pauli (EXPRESS.de berichtete bereits am Mittwoch exklusiv).
Denn der Youngster gehörte in der Vorbereitung zu den auffälligsten Offensivakteuren. Nach den Eindrücken der ersten Wochen wäre sogar ein Platz in der Pokal-Startelf nicht gänzlich unverdient gewesen.
Dallinga bekommt Niangs Kaderplatz beim FC
Stattdessen stand der gebürtige Bonner schon nicht mehr im Kader, um seinen Wechsel nach Hamburg zu finalisieren. Statt beim FC um die Stammplätze zu kämpfen, soll der 20-Jährige nun Spielpraxis in der 2. Liga sammeln.
„Wir sehen ihn beim 1. FC Köln, aber er braucht noch mal eine andere Erfahrung. Er soll noch mal auf einem höheren Niveau als Regionalliga Spielpraxis sammeln. Wir waren von Anfang an offen und ehrlich zu ihm“, sagt René Wagner über die Entscheidung.
Demnach war die Abmachung: Wenn der FC noch jemanden für die Spitze holt, soll Niang verliehen werden. Mit der Verpflichtung von Thijs Dallinga stand die Entscheidung dann fest. Dabei wäre Niang auch eine adäquate Alternative für den rechten Flügel gewesen, der in Würzburg quasi brachlag.
Dort sehen die Verantwortlichen den Jungen aber offenbar nicht und so muss er sich nun mit starken Leistungen auf St. Pauli für eine Rückkehr empfehlen.
„Es ist eine super Herausforderung für ihn. Es geht darum, dem Spieler die Erfahrung zu ermöglichen, die wir ihm hier aktuell nicht bieten können“, sagt Wagner.
Stellt sich nur die Frage: Warum? Denn Niang bringt ein spannendes Profil mit, das es so aktuell kein zweites Mal im Kölner Kader gibt. Der Youngster bringt Wucht und Geschwindigkeit mit, was ihn zu einem gefährlichen Konterspieler macht. Doch offenbar kann Wagner auf diese zusätzliche Offensiv-Option verzichten.
Der FC-Trainer hofft immer noch, dass der FC bis zum Ende des Transferfensters einen Durchbruch bei Mikey Moore erzielen kann. Der Klub wartet seit Wochen sehnsüchtig auf Tottenhams Freigabe, denn mit dem Spieler ist man sich längst einig. Nachdem Moore am Mittwoch im ELF Cup gegen Charlton eine Gala-Vorstellung ablieferte, könnte es ein Geduldsspiel bis ganz zum Schluss werden.
