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Verrat für Millionen?Weltmeisterin nach Saudi-Arabien – Familienfotos verschwunden

Esther Gonzalez nach Spaniens WM-Triumph im Jahr 2023.

Copyright: IMAGO/Bildbyran

Esther Gonzalez nach Spaniens WM-Triumph im Jahr 2023.

Erst die angebliche Auszeit aus „persönlichen Gründen“, kurz darauf der lukrative Deal in der Wüste. Der Transfer einer spanischen Star-Fußballerin sorgt für einen Sturm der Entrüstung.

Dieser Vereinswechsel sorgt für mächtig Wirbel! Esther González (34), Weltmeisterin aus Spanien, hat einen Vertrag beim saudischen Klub Al-Qadsiah unterzeichnet.

Die Sache ist heikel: Die Angreiferin löste erst Ende Juli ihr Arbeitspapier beim US-Verein Gotham FC vorzeitig auf. Angeblich wollte sie sich aus „persönlichen Gründen“ eine Pause vom Profisport gönnen. Nur wenige Wochen danach erfolgt nun der umstrittene Schritt in die saudische Liga.

Private Ebene sorgt für Fassungslosigkeit

Für große Verärgerung sorgt die Vorgehensweise bei diesem Transfer. Weil González ihren Vertrag selbst beendete, schaut ihr ehemaliger Verein Gotham FC in die Röhre und bekommt keine Ablöse für die Rekord-Torschützin.

Zahlreiche Anhänger sind deshalb fuchsteufelswild und lassen ihrer Wut im Internet freien Lauf. „Also ist Geld wichtiger als deine Überzeugungen? Schäm dich“, kommentiert ein User. Das berichtet „bild.de“.

Doch die Vorwürfe gehen weit über das Finanzielle hinaus und zielen auf eine zutiefst persönliche Ebene. González lebt seit langer Zeit offen lesbisch mit ihrer Lebensgefährtin Estefanía Cruz. Im Januar wurden die beiden Mütter einer gemeinsamen Tochter.

Ihr Wechsel in einen Staat, in dem gleichgeschlechtliche Handlungen unter Strafe stehen und solche Partnerschaften nicht anerkannt werden, löst daher bei vielen Beobachtern Kopfschütteln aus.

Familienfotos plötzlich weg

Wer sich das Instagram-Profil von González anschaut, wird stutzig. Etliche gemeinsame Bilder, die sie mit ihrer Partnerin und dem kleinen Kind zeigten, sind auf einmal wie vom Erdboden verschluckt. Warum die Fotos weg sind? Dazu schweigt die Angreiferin bisher beharrlich.

Das spanische Blatt „El Mundo“ findet klare Worte und spricht von einer „Kapitulation vor den von diesem arabischen Land auferlegten Beschränkungen“. Ihre Entscheidung wird als Kniefall vor den harten saudischen Gesetzen gewertet, anscheinend für einen hochdotierten Kontrakt.

Nach Angaben der Zeitung soll González im Wüstenstaat ungefähr das Doppelte ihres letzten Gehalts aus den Vereinigten Staaten einstreichen. Dort lag ihr jährliches Einkommen bei circa 560.000 Dollar. Von González persönlich gibt es bisher keine Stellungnahme, weder zu den harschen Anschuldigungen noch zu den verschwundenen Bildern. (red)

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