Der 1. FC Köln hat den ersten Sieg der neuen Bundesliga-Saison eingefahren. Neben Keeper Schwäbe und Matchwinner Dallinga war Thomas Kessler vor allem von einem Profi besonders angetan.
Szene des Spiels bei FC-SiegKessler staunt über Boss-Aktion

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Luka Lochoshvili unterbindet mit einer Monstergrätsche einen aussichtsreichen Hoffenheimer Konter über Adam Daghim.

Der 1. FC Köln hat den ersten Dreier der neuen Bundesliga eingefahren. Die Mannschaft von René Wagner zeigte beim 3:2-Sieg gegen die TSG Hoffenheim Comeback-Qualitäten und zog das Spiel nach zweimaligem Rückstand am Ende auf ihre Seite.
Marvin Schwäbe als Elfmeter-Killer und Thijs Dallinga als Doppelpacker waren am Ende die gefeierten Helden. Doch für Thomas Kessler war es eine ganz andere Szene, die womöglich mit spielentscheidend war: Luka Lochoschvilis Montergrätsche bei einem Hoffenheimer Konter in der 61. Minute.
Lochoshvili ist der neue Abwehrboss beim FC
„Es gibt eine Situation von Lochoshvili, die ich gerne herausheben würde, in der wir einen Ball in der Vorwärtsbewegung verlieren, und er dann mit letzter Energieleistung noch den Querpass verhindert. Eine Szene, in der man normalerweise, wie beim Elfmeter, eigentlich ein Gegentor kriegen muss“, sagte der Kölner Geschäftsführer.
Der Georgier riss nach seiner Rettungstat die Arme hoch und brüllte seinen Jubel heraus. Eine Szene, die nicht nur das Publikum aufpeitschte, sondern auch seine Mitspieler.
Ohnehin ist der Neuzugang aus Nürnberg jetzt schon der erhoffte Boss in der Abwehr. „Locho“ geht voran, reißt mit und übernimmt Verantwortung – wie ein echter Boss!
„Locho ist einer, der in der Kabine den Mund aufmacht und auch im Training viel spricht. Wenn er voll dabei ist, kann er jeden Zweikampf führen. Ich freue mich, dass alle anderen heute auch gesehen haben, was wir jeden Tag im Training sehen“, sagt René Wagner über seinen neuen Anführer in der Abwehr.
Eure Noten für die FC-Spieler gegen Hoffenheim
Marvin Schwäbe
Hinten steht er seinen Mann und vorn soll er für deutlich mehr Torgefahr bei Standards als in der vergangenen Saison sorgen. Eine Kostprobe gab es kurz nach seiner Grätsche, als er mit einem Kopfball nur Zentimeter an seinem ersten Bundesliga-Tor vorbeischrammte (64.). Bereits nach dem ersten Spiel ist zu erkennen: Solch ein Typ tut dieser Mannschaft gut.
Das weiß auch Kapitän Marvin Schwäbe. „Locho ist eine absolute Maschine, ein sehr guter Innenverteidiger, der die Leute mitreißen kann. Das ist genau das, was wir auf der Position brauchen“, sagte der Keeper nach dem ersten Sieg der Saison.
