„Das Ding ist noch nicht zu Ende“ Ruthenbeck glaubt an die FC-Wende in der Youth League

Die Spieler der U19 des 1. FC Köln feiern ein Tor gegen KRC Genk

Die U19 des 1. FC Köln bejubelt das 1:0 im Youth-League-Hinspiel gegen den KRC Genk (29. September 2021).

Die U19 des 1. FC Köln hat das Youth-League-Hinspiel gegen den KRC Genk verloren. Trainer Stefan Ruthenbeck glaubt dennoch an ein Weiterkommen in der Champions League der Nachwuchsteams. 

Köln. Was war das für ein Spektakel am Mittwochabend (29. September 2021) im Franz-Kremer-Stadion. Die U19 des 1. FC Köln hat trotz der 2:4-Niederlage gegen Genk im ersten Youth-League-Spiel der Klubgeschichte beste Werbung für den Kölner Nachwuchs gemacht.

„Die Jungs haben alles rausgehauen. Es hat mir sehr gut gefallen“, sagte ein stolzer Stefan Ruthenbeck (49). 3200 waren gekommen, um die U19 beim Europa-Debüt zu unterstützen. Sie sahen ein hochklassiges und intensives Spiel mit dem schlechteren Ende für die FC-Bubis. „Wenn ich unsere Chancen sehe, hätte das auch 5:4 für uns ausgehen können“, sagt Ruthenbeck.

Doch trotz des Zwei-Tore-Päckchens hat der FC-Trainer die Königsklasse der Nachwuchsteams längst noch nicht abgeschrieben. „Ruthe“ rechnet sich durchaus noch Chancen für das Rückspiel in Genk am 19. Oktober (18 Uhr) aus. „Wir haben uns im Kreis eingeschworen, dass das Ding noch nicht zu Ende ist“, gibt sich Ruthenbeck kämpferisch.

1. FC Köln hat noch eine Rechnung offen mit dem KRC Genk

Seine Jungs haben demnach noch eine Rechnung offen mit dem belgischen Junioren-Meister. „Es gab einige Dinge, die haben uns beim Gegner nicht gefallen. Wir wollen denen noch mal eine Schlacht liefern. Sie sollen bloß nicht denken, dass es für sie einfacher wird uns zu schlagen. Wir werden alles raushauen“, sagt der FC-Trainer.

Dass das ein ganz hartes Stück arbeitet wird, daraus macht Ruthenbeck allerdings keinen Hehl. Vor allem die individuelle Qualität der Belgier nötigt dem Kölner größten Respekt ab: „Die haben Spieler dabei, die haben jetzt schon einen Marktwert von drei Millionen Euro. Das ist schon Herrenfußball. Genk ist halt einfach gut. Das muss man anerkennen.“

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Im  Rückspiel in Belgien muss daher alles passen, damit der FC weiter auf der internationalen Bühne vertreten ist. „Vor dem Hinspiel habe ich gesagt, wir brauchen einen Sahnetag. Jetzt brauchen wir einen Sahne-Sahne-Tag. Das ist aber absolut möglich. Wir glauben an uns“, gibt sich Ruthenbeck kämpferisch.

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