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„Ist für ihn schwerer“Kwasniok: Diesen Schritt muss El Mala jetzt machen

Für die Fans des 1. FC Köln ist es fast vor jedem Spiel eine der Kernfragen: Spielt Said El Mala von Beginn an oder kommt er nur für ein paar Minuten rein? Trainer Lukas Kwasniok geht es nur darum, den Youngster noch besser zu machen.

Im Hinspiel in Sinsheim schoss Said El Mala (19) nach 16 Minuten das Siegtor zum 1:0 gegen Hoffenheim. Damals feierte der Youngster sein Startelf-Debüt in der Bundesliga.

Am Samstag (21. Februar 2026, 15.30 Uhr, Sky und Liveticker auf EXPRESS.de) kommt die TSG Hoffenheim nach Köln. Ob Kwasniok El Mala von Beginn an ranlässt, wollte er noch nicht verraten: „Lasst euch überraschen!“

Kwasniok: Gegner stellen sich viel mehr auf El Mala ein

Kwasniok sprach aber auf der Pressekonferenz am Donnerstag (19. Februar) trotzdem gerne über El Mala: „Unabhängig davon, ob er anfängt oder nicht, wissen wir, dass wir mit Said einen sehr, sehr talentierten Spieler haben. Und unser Auftrag ist es, Spiele zu gewinnen und ihn gleichzeitig dabei zu begleiten, besser zu werden.“

Kwasniok findet, dass der FC das in den vergangenen Monaten hervorragend hinbekommen hat, „weil er jetzt zehn Scorer nach 22 Spielen hat“ (sieben Tore und drei Vorlagen). Der Coach weiter: „Wenn man sich das aber genauer anschaut, ist es für ihn in den vergangenen Spielen schwerer geworden. Unabhängig davon, ob er beginnt oder reinkommt.“

Seit dem 10. Januar (2:2 in Heidenheim) wartet El Mala auf seinen nächsten Treffer. Kwasniok erklärt, warum: „Schauen wir mal nach Stuttgart: Said kommt rein – was machen die? Sie bringen Vagnoman. Das heißt: Der Gegner stellt sich viel mehr auf El Mala ein.“

Für den Kölner Youngster heißt es nun, schnellstmöglich dazuzulernen. „Der nächste Step wird sein, seine Leistung unter erschwerten Bedingungen immer abzurufen. Und wir begleiten ihn dabei. Wir sind guter Dinge, dass wir da auch künftig nicht ganz so falsch liegen werden. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir ihn bei seiner Entwicklung begleiten können und er für uns ein ganz entscheidender Faktor sein kann.“

Rückendeckung erhalten El Mala und Kwasniok auch von Ex-Köln-Coach Friedhelm Funkel (72). Der Trainer-Fuchs sagte gegenüber EXPRESS.de: „Said wird noch weiter zünden, denn er hat ein unglaubliches Potenzial. Aber er ist eben auch noch ein ganz junger Spieler, da ist es normal, dass er nicht in jedem Spiel über die volle Distanz eingesetzt wird. Lennart Karl ist auch ein großes Talent, er spielt beim FC Bayern auch nicht immer durch.“

Wie Kwasniok (44) die Einsatzzeiten von El Mala dosiert, findet Funkel passend: „Ich kann die Gedanken von Lukas Kwasniok sehr gut nachvollziehen. El Mala ist in vielen Phasen top, aber noch kein Top-Spieler, weil einfach noch die Konstanz fehlt. Diese Konstanz wird er aber in den kommenden Jahren dazugewinnen. Und dann ist klar, dass er ein Top-Spieler werden wird.“

Enttäuschung bei Eric Martel (1. FC Köln) beim 1:3 beim VfB Stuttgart. Links Stuttgarts Jeff Chabot.

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