ING Erste Großbank ergreift überraschende Maßnahme: „Zeit der Nullzinsen jetzt vorbei“

Nach FC-Rettung PETA will Hennes verbieten: FC-Fans reagieren entsetzt

Hennes30.5.

Hennes IX. am 24. Februar 2021 im Kölner Zoo. Geht es nach der Tierschutzorganisation PETA, soll der Geißbock auch da bleiben und nicht mehr ins Stadion des 1. FC Köln gehen müssen.

Köln – Der 1. FC Köln hat den siebten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga abgewendet. Der FC gewann das Relegations-Rückspiel bei Holstein Kiel (29. Mai 2021) sensationell mit 5:1 und ist damit weiter erstklassig. Mitten in diesen Freudentaumel stößt die deutsche PETA eine Diskussion um Maskottchen Hennes an. Die Tierschutz-Organisation fordert, den Geißbock zurückzuziehen.

  • PETA will Geißbock Hennes verbieten
  • Tierschutz-Organisation sieht Missbrauch
  • Kritik an lebenden Maskottchen

Er gehört zum FC wie der Dom zu Köln. Maskottchen Hennes geht mit dem Klub seit über 70 Jahren durch dick und dünn.

Seit einem Jahr hat er zwar wegen der Corona-Pandemie Stadionverbot, doch auch aus dem Kölner Zoo unterstützt er seinen FC. Zeitweise wurde er sogar live aus dem Zoo per Kamera ins Stadion geschaltet.

Alles zum Thema Fußball-Bundesliga

1. FC Köln: Hennes eines von zwei lebenden Maskottchen der Bundesliga

Der Geißbock ist weltberühmt, das traditionsreichste Maskottchen der Bundesliga und neben Eintracht Frankfurts Steinadler Attila auch das einzig lebende im deutschen Profifußball. Doch das soll sich jetzt ändern, wenn es nach PETA geht. Der Tierschutz-Organisation sind lebende Maskottchen ein Dorn im Auge.

Die Tier-Rechtler halten lebende Maskottchen für nicht mehr zeitgemäß, das Führen ins Stadion für Missbrauch. PETA fordert daher Hennes IX. an einen Gnadenhof zu geben und bietet dem Klub im Gegenzug ein Geißbock-Kostüm für ein menschliches Maskottchen an.

FC-Fans kämpfen für Maskottchen Hennes: Glücklicher Geißbock

„Von dem völlig veralteten Brauch, ein Tier als Glücksbringer zu missbrauchen, muss sich der 1. FC Köln endlich trennen“, sagte die Biologin Dr. Yvonne Würz: „Der Verein sollte seinen Erfolg in der Relegation als Chance für einen Neustart betrachten und aufhören, Geißböcke ins Stadion zu zwingen.“

Die Fans auf Twitter stellen sich hinter den 1. FC Köln und glauben, Hennes IX. hat als FC-Maskottchen ein glückliches Leben. „PETA sorgt sich um den wahrscheinlich glücklichsten Geißbock der Welt. Aha. Kümmert euch um die echten Probleme der Tiere, aber Finger weg von Hennes!!!“, schreibt eine Anhängerin.

Ein anderer weiblicher Fan meint: „Man kann auch alles übertreiben… ich glaube nicht, dass es viele Geißböcke gibt, die ein schöneres Leben als unser Hennes haben. Und das sage ich als langjähriges Peta-Mitglied.“

Ein Fan hat sogar einen anderen Vorschlag: „Gut, stecken wir am besten Frau Dr. Würz in das Kostüm und Hennes IX. übernimmt ihre Funktion bei PETA.“

Dabei ist der Vorstoß von PETA keine Premiere, denn bereits 2015 wollte die Organisation Hennes aus dem Stadion holen und hatte die Kölner aufgefordert, sich vom Geißbock zu trennen.

Damals packte Stürmer Anthony Ujah im Jubel-Rausch den inzwischen verstorbenen Hennes VIII. an den Hörnern. Laut PETA stehen die Tiere im vollbesetzten Stadion unter größtem Stress und voller Angst. „Werden Tiere unter Zwang bedrohlichen Situationen ausgesetzt, denen sie nicht entfliehen können, bedeutet das immensen Stress für sie“, sagt Fachreferentin für Tiere Yvonne Würz.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.