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Endlich Gewissheit FC gibt Obuz-Entscheidung bekannt: „Einer unserer Besten“

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Talent Marvin Obuz, hier auf dem Weh zum Training am 15. April, wird beim 1. FC Köln seinen ersten Profi-Vertrag unterzeichnen. Ein anderes Eigengewächs steht hingegen vor dem Absprung.

Köln – Die nächste Personalentscheidung beim 1. FC Köln ist in trockenen Tüchern. Was EXPRESS bereits berichtete, ist nun offiziell: Marvin Obuz (19) hat nach langen Verhandlungen endlich unterschrieben. Eines der vielversprechendsten Eigengewächse aber wird den 1. FC Köln allerdings im Sommer ablösefrei verlassen.

  • 1. FC Köln bindet Marvin Obuz langfristig
  • Youngster soll künftig mit den Profis trainieren
  • Salih Özcan steht dagegen vor seinem Abschied

1. FC Köln muss Ablösen erwirtschaften

Der 1. FC Köln hat schon allein wirtschaftlich kaum eine andere Wahl, als in der Zukunft auf junge Talente zu setzen, die man bestenfalls dann für hohe Ablösesummen auf den Markt bringt. Einer der Hoffnungsträger ist Obuz. Der Linksaußen konnte in der vergangenen Regionalliga-Saison in 22 Spielen neun Treffer erzielen. Jetzt unterschrieb er seinen ersten Profi-Vertrag beim FC, das neue Arbeitspapier ist bis 2024 gültig.

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„In den vergangenen Monaten ging es für mich Schlag auf Schlag. Im nächsten Schritt möchte ich nicht nur mit den Profis trainieren, sondern auch für die Profis spielen. Dafür sehe ich hier in Köln und beim FC, wo ich geboren bin und wo ich seit der U8 spiele, die besten Möglichkeiten. Und dafür werde ich weiter hart arbeiten“, freut sich Obuz auf die Zukunft.

Kölns Sportchef Horst Heldt (51), der schon vor einigen Wochen im EXPRESS-Gespräch hoffnungsfroh war, sagte nun: „Marvin zählt zu unseren besten Nachwuchsspielern. Mit seiner Dynamik und seinen Qualitäten im Offensivspiel gelingt es ihm schnell, sich an das nächsthöhere Level anzupassen und Top-Leistungen abzurufen. Das zeigt er auch Tag für Tag im Training bei den Profis. Dazu ist Marvin charakterlich ein super Junge. Wenn er so weitermacht, ist sein Debüt in der Bundesliga nur eine Frage der Zeit.“

Florian Wirtz: Abgang war der Super-GAU für den 1. FC Köln

Nach dem Super-GAU mit dem Abgang von Florian Wirtz (17) zu Bayer Leverkusen zeichnet sich noch nicht ab, dass eine der anderen Nachwuchshoffnungen einen ähnlichen Weg gehen könnte. Jan Thielmann (19), derzeit in den Vorbereitungen auf das Abitur, war in dieser Saison nicht mehr als ein Ergänzungsspieler. Auch Noah Katterbach (20) hatte sich diese Spielzeit gänzlich anders vorgestellt. Der zweifache Träger der Fritz-Walter-Medaille hat seit Wochen den schnelleren Jannes Horn (25) vor der Nase. Sava-Angel Cestic (20) startete stark, verschwand dann aber auch genauso schnell in der Versenkung. Lediglich Ismail Jakobs (21) hatte einen Stammplatz sicher, der U21-Nationalspieler ging aber auch häufig mit den Kollegen unter.

Salih Özcan galt als großes FC-Versprechen

Als eines der größten Versprechen auf die Zukunft galt aber mal Salih Özcan (23). In allen Jugendnationalmannschaften war das Eigengewächs Kapitän und Führungsspieler. Doch den wirklichen Durchbruch schaffte er beim FC nicht.

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Salih Özcan, hier während einer Trainingseinheit am 16. März, wird den 1. FC Köln nach dem Saisonende wohl verlassen.

Auch die Versprechungen, die ihm Ex-Coach Markus Gisdol (51) vor seiner Rückkehr aus Kiel machte, erwiesen sich leer. Nie bekam er mal über zwei, drei Spiele das Vertrauen. Jetzt, nach der Rückkehr des lange verletzten Jonas Hector (30) neben den konstantesten Kölner, Ellyes Skhiri (25), ist für ihn ohnehin kein Platz mehr.

Mit Dejan Ljubicic (23) wurde der FC auf seiner Position schon tätig, das wohl letzte Zeichen, dass man nicht auf Özcan setzt. Dem ersten Vertragsangebot, dass der Spieler ablehnte, folgte kein zweites. Die Zeichen stehen auf Trennung. Interesse aus der Türkei soll es geben.

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