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Neuer FC-Ösi Dejan Ljubicic Das sagen Stöger & Co. zu Kölns Sechser der Zukunft

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Stark mit und gegen den Ball: Dejan Ljubicic, hier im Spiel von Rapid Wien am 25. April gegen die WSG Tirol, wechselt zum 1. FC Köln.

Köln/Wien – Dejan Ljubicic (23) ist die erste Neuverpflichtung des 1. FC Köln für die kommende Spielzeit, das vermeldete der Klub am Montag (26. April) offiziell. Der Österreicher unterschrieb ligaunabhängig. Sein Ziel aber ist klar: Er will sich in der Bundesliga durchsetzen. Natürlich auch, um auf einer stark umkämpften Position im österreichischen Nationalteam in die engere Wahl zu kommen. EXPRESS hat mit Beobachtern gesprochen, was sie von dem Wechsel halten.

  • Peter Stöger traut Dejan Ljubicic Sprung in die Bundesliga zu
  • Rapid-Reporter Huber: „Ljubicic ist ein schneller, filigraner Sechser“
  • Sein Nachfolger steht auch schon bereit – und heißt Ljubicic..

Als „Violetter“ hat Peter Stöger (55) immer einen etwas speziellen Blick auf Rapid Wien. Der Sportvorstand und Coach des FK Austria Wien war mal für eine Spielzeit bei den „Grünen“, doch damals waren die Proteste so groß, dass seine Vorstellung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand.

Peter Stöger traut Dejan Ljubicic die Bundesliga zu

Der frühere FC-Coach hat aber schon im Auge, was sich beim Erzrivalen tut. Und deshalb kann er dem 1. FC Köln zur Verpflichtung von Dejan Ljubicic nur gratulieren. „Dejan hat sich sehr gut entwickelt. Dass er mit 23 schon Kapitän bei Rapid ist, sagt einiges über ihn aus. Er hat auf jeden Fall die Qualität, sich auch in der Bundesliga durchzusetzen. Das ist ja zuletzt einigen gelungen. Gerade auch auf der Position.“

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Peter Stöger war von 2013 bis 2017 FC-Trainer.

In der Tat: Ob Xaver Schlager, Florian Grillitsch, Stefan Ilsanker oder Julian Baumgartlinger – im zentralen Mittelfeld herrscht beim Team Österreich kein Mangel. Zumal auch David Alaba öfters nach vorne rückt.

Das sind die Qualitäten von Dejan Ljubicic

Aber welche Qualitäten bringt Ljubicic mit? Da haben wir bei einem echten Rapid-Experten nachgehört. Alexander Huber begleitet den Klub seit Jahren für den Kurier. „Dejan ist ein sehr ehrgeiziger Spieler, ein Vorzeigeprofi. Er verzichtet auch mal auf Urlaub, um aus einer Verletzung frühzeitig zurückzukehren, hat sich in seinem Garten einen Fitnessparcours aufgebaut, um an Defiziten zu arbeiten.“

Und dann kommt eine Beschreibung, die dem Kölner Beobachter doch stark an Ellyes Skhiri (25) erinnert, der im Sommer als Transferkandidat gehandelt wird. Huber: „Ljubicic ist kein körperlich wuchtiger Sechser. Er ist schnell, läuft extrem viel, kann auch mal das gegnerische Pressing mit dem Ball am Fuß überspielen. Wenn er einen Trainer bekommt, der darauf steht, dann wird Köln Spaß an ihm haben.“

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Bei Rapid muss man den Verlust akzeptieren. Immerhin: Die Wiener haben schon Ersatz an der Angel. Er heißt wie sein Vorgänger: Es ist Dejans Bruder Robert Ljubicic (21).

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