Stromausfall in Köln Vier Stationen weiter ohne Strom – Notaggregator kommt zum Einsatz

TV-Geld-Tabelle der Bundesliga FC hinter Mainz, Augsburg und Union – nur drei Teams bekommen weniger

Geschäftsführer Alexander Wehrle bei der Mitgliederversammlung des 1. FC Köln.

Geschäftsführer Alexander Wehrle (hier am 6. November 2021 bei der Mitgliederversammlung des 1. FC Köln) dürfte beim Blick auf die TV-Gelder durchaus schlucken.

Die Corona-Pandemie hat nicht nur die Weltwirtschaft, sondern auch den Profifußball gebeutelt. Erstmals seit einem Jahrzehnt sind die TV-Einnahmen der Bundesliga-Klubs zurückgegangen. Auch der 1. FC Köln leidet.

Köln. Nach den beinahe Pleiten vieler Fußball-Klubs zu Beginn der Corona-Pandemie war schnell klar, dass der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden muss, um die Bundesliga-Vereine mit den TV-Einnahmen zu retten.

Seitdem schrumpft das Volumen dieses so wichtigen Geldes immer weiter, wie man anhand der von der „Sport Bild“ Anfang November 2021 veröffentlichten TV-Tabelle der Saison 2021/22 erkennt.

Im Ligavergleich wenig überraschend siegt der FC Bayern München mit TV-Geldern von rund 90 Millionen Euro, während die Aufsteiger der SpVgg Greuther Fürth (rund 28 Millionen Euro) und des VfL Bochum (rund 31 Millionen Euro) am Ende der Tabelle landen.

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FC schrammt am Abstieg vorbei – Leverkusen und Gladbach qualifizieren sich für Europa

Ziemlich weit unten ist der 1. FC Köln gelandet. Mit TV-Einnahmen von gerade einmal 38,95 Millionen Euro kommen die Domstädter nur auf Rang 15 und würden damit haarscharf an den Abstiegsplätzen vorbei schrammen.

Ganz überraschend kommt das schlechte Abschneiden des FC nicht, schließlich werden die Gelder anhand des sportlichen Erfolgs ausgeschüttet. Im vergangenen Jahr hielten die Geißböcke nach einem Sieg über Holstein Kiel in der Relegation nur knapp die Klasse. Die geringen TV-Gelder sind also nur eine logische Konsequenz.

Deutlich besser schneiden dafür die beiden Lokal-Rivalen von Borussia Mönchengladbach (rund 67 Millionen Euro) und Bayer 04 Leverkusen (rund 75 Millionen Euro) ab. Während Gladbach mit Platz sechs sich für die Europa League qualifizieren würde, dürfte Leverkusen durch Rang drei sogar in der Champions League ran.


Die TV-Tabelle der Saison 2021/22

1. FC Bayern: 90,01 Millionen Euro
2. Borussia Dortmund: 79,86 Millionen Euro
3. Bayer 04 Leverkusen: 75,36 Millionen Euro
4. RB Leipzig: 73,08 Millionen Euro
5. Eintracht Frankfurt: 67,04 Millionen Euro
6. Borussia Mönchengladbach: 66,59 Millionen Euro
7. VfL Wolfsburg: 60,56 Millionen Euro
8. TSG Hoffenheim: 60,48 Millionen Euro
9. SC Freiburg: 52,63 Millionen Euro
10. Hertha BSC: 51,94 Millionen Euro
11. FSV Mainz 05: 50,67 Millionen Euro
12. VfB Stuttgart: 44,40 Millionen Euro
13. FC Augsburg: 42,26 Millionen Euro
14. Union Berlin: 39,42 Millionen Euro
15. 1.FC Köln: 38,95 Millionen Euro
16. Arminia Bielefeld: 34,44 Millionen Euro
17. VfL Bochum: 31,18 Millionen Euro
18. SpVgg Greuther Fürth: 28,48 Millionen Euro


Borussia Dortmund landet wie erwartet auf Platz zwei. Mit rund 80 Millionen Euro muss der amtierende DFB-Pokalsieger aber mit knapp 10 Millionen Euro weniger als der deutsche Rekordmeister auskommen. Überraschend weit oben sind außerdem der SC Freiburg (9.) und der 1. FSV Mainz 05 (11.). Beide Klubs profitieren von den starken Leistungen der letzten Jahre sowie von der langjährigen Zugehörigkeit zur Bundesliga. (job)

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