Der Abgang von Eric Martel beim 1. FC Köln steht fest. Jetzt ist wohl auch schon klar, wohin es den 24-Jährigen zieht: zur Bundesliga-Konkurrenz!
Nach vier Jahren FCNeuer Martel-Klub steht wohl fest – bleibt in der Bundesliga
Eric Martel (24) verlässt den 1. FC Köln nach vier Jahren ablösefrei. Das steht seit wenigen Tagen offiziell fest. Sein Ziel: ein Konkurrent aus der Bundesliga.
Der FC machte den Martel-Abgang am Sonntagabend amtlich. Eine Einigung über eine Verlängerung des Vertrags kam nicht zustande, weshalb der Mittelfeldspieler den Klub ohne Ablöse verlässt.
Eric Martel: Tränenreicher Abschied in München
Wohin es ihn zieht, ist wohl ebenfalls klar: Der 24-Jährige schließt sich dem FSV Mainz 05 an. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ Nach einer einjährigen Suche fiel seine Wahl auf die von Urs Fischer trainierten Rheinhessen. Diese starteten nach einer problematischen Hinserie eine beeindruckende Aufholjagd und beendeten die Spielzeit als Zehnter, vier Plätze vor dem FC.
Martel lagen angeblich auch weitere Angebote vor, sowohl aus der Bundesliga als auch aus Italien, Spanien, Schottland und von ehrgeizigen Klubs aus der englischen Championship (2. Liga).
Wie sehr ihn dieser Abschied mitnimmt, zeigte sich schon am Samstag in München. Für den ehemaligen Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft war es ein schwerer Moment. Während die Bayern ihre 35. Meisterschaft bejubelten, musste der FC nach einer heftigen 1:5-Pleite tatenlos zusehen.
Mitten im Kreis seiner Teamkollegen kullerten bei Martel die Tränen – ihm war klar, dass dies sein letzter Auftritt im FC-Dress war. Zuerst wurde er von Cenk Özkacar getröstet, anschließend nahm ihn Linton Maina in den Arm.
Auch der Spieler selbst fand emotionale Abschiedsworte: „Vier Jahre durfte ich den Geißbock auf der Brust tragen – und das immer mit großem Stolz. Gemeinsam sind wir durch Höhen und Tiefen gegangen. Doch die vielen schönen Momente werden für mich immer überwiegen, und genau diese werde ich niemals vergessen. Vor den Fans in diesem Stadion zu spielen, war für mich jedes Mal ein absoluter Gänsehautmoment.“
Dieser Abschied war ein Prozess über viele Monate. Bereits im Sommer spielte der gebürtige Bayer mit dem Gedanken an einen Transfer, blieb aber am Geißbockheim, da die erwarteten Angebote wohl nicht eintrafen. Als Konsequenz zog Geschäftsführer Thomas Kessler die ursprüngliche Offerte des Vereins zurück. Auch in den darauffolgenden Monaten rang sich Martel nicht zu einer Unterschrift unter einen neuen Kontrakt durch. Noch in der Vorwoche konnte Kessler „keinen neuen Stand“ mitteilen, kündigte aber an: „Da wird es zeitnah eine Entscheidung geben.“
Wird Özcan-Rückkehr wieder ein Thema?
Nun sind die Würfel gefallen. Kessler erläutert den Vorgang: „Wir standen mit Eric in den vergangenen Wochen und Monaten in engem, regelmäßigem Austausch und haben ihm ein faires sowie wertschätzendes Angebot unterbreitet. Am Freitag hat er uns darüber informiert, dass er dieses nicht annehmen und sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen möchte.“ Der Geschäftsführer fügt hinzu: „Das respektieren wir. Wir bedanken uns bei Eric ausdrücklich für seinen Einsatz in den zurückliegenden vier Jahren beim 1. FC Köln und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.“
Der 1. FC Köln sucht bereits seit Wochen auf dem Transfermarkt nach einem neuen defensiven Mittelfeldspieler mit Spielmacherqualitäten. Eine Spur könnte dabei nach Skandinavien führen, wo Silas Andersen gehandelt wird. Bereits im Winter hatte Kessler versucht, ihn von BK Häcken zu verpflichten, sein Versuch scheiterte jedoch.
Ein weiterer Name, der am Geißbockheim die Runde macht, ist Salih Özcan (28). Der ehemalige FC-Profi verlässt Borussia Dortmund nach vier Jahren ablösefrei und eine Rückkehr ist im Bereich des Möglichen. Es soll bereits Gespräche zwischen den Kölner Bossen und dem Management des Spielers gegeben haben. (red)
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