Münster setzt nach Abstieg auf Ulmer Aufstiegs-Held Wörle
Neuer Trainer-HammerAufstiegs-Held Thomas Wörle übernimmt bei Preußen Münster

Copyright: Harry Langer/dpa
Thomas Wörle, früherer Frauentrainer der Bayern, wird neuer Coach von Zweitliga-Absteiger Preußen Münster. (Archivbild)
Neuer Impuls für Münster: Aufstiegs-Held Wörle übernimmt das Ruder! Nach dem tiefen Fall in die 3. Liga stellt Preußen Münster die Weichen neu: Thomas Wörle (44) wird der neue Cheftrainer. Er folgt auf Alois Schwartz, dessen Vertrag beim Verein nicht verlängert wurde.
Mit dem neuen Mann an der Spitze verfolgt der SCP ein klares Ziel: die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga soll in einem Drei-Jahres-Plan gelingen. Die kommende Saison gilt dabei als Neuanfang.
Sportchef Kittner mahnt zur Geduld
Sportchef Ole Kittner tritt jedoch auf die Euphoriebremse und bittet um Zeit. „Im ersten Jahr nach einem Abstieg und mit einem neuen Trainer geht es dennoch zunächst darum, sich zu stabilisieren, die Idee des Trainers zu implementieren und ein gutes Team zu werden“, betonte er.
Und diese „Idee“ hat es in sich. Wörle kommt mit einer beeindruckenden Bilanz nach Münster. Er coachte bis 2025 zuletzt den SSV Ulm und schaffte mit den „Spatzen“ ein kleines Fußballwunder: 2023 stieg er mit ihnen in die 3. Liga auf, 2024 folgte der direkte Durchmarsch in die 2. Bundesliga. Ein Erfolg, der in Münster große Hoffnungen weckt.
Wörle will den Abstieg „in die richtigen Bahnen lenken“
Der neue Trainer ist sich der großen Aufgabe bewusst, die auf ihn wartet. „Die letzten Jahre verliefen sehr erfolgreich, doch nun gilt es, den Abstieg mit all seinen Begleiterscheinungen in die richtigen Bahnen zu lenken“, erklärte Wörle bei seiner Vorstellung.
Ein spannendes Detail seiner Karriere: Von 2010 bis 2019 war Wörle für die Frauenmannschaft des FC Bayern zuständig. Seine eigene Laufbahn als Profifußballer musste er wegen gesundheitlicher Probleme bereits mit 28 Jahren beenden. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
