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Wäre herber VerlustNächster FC-Abgang bahnt sich an – Boss äußert sich

Der 1. FC Köln steht in der Sommerpause vor einem weiteren Abgang, der wehtun wird. Doch finanziell würden einige Millionen Euro in die Kasse gespült.

Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt hat der 1. FC Köln schon acht Spieler verloren. Während die meisten Abgänge nicht sehr wehtun, steht jetzt ein Abgang bevor, der den Kölnern richtig Schmerzen bereiten dürfte. Immerhin steht ein gewaltiges Schmerzensgeld in Aussicht. 

Jakub Kaminski (24) hat alle 34 Spiele in der Bundesliga und zwei Pokalspiele absolviert. Er gehörte zweifelsohne zu den absoluten Leistungsträgern der vergangenen Saison. Mit sieben Toren und fünf Vorlagen gehörte der Dauerläufer, der fast überall eingesetzt wurde, auch zu den Topscorern.

Jakub Kaminski nach Brighton? Es kommt Bewegung rein

Da fiel es den Kölnern nicht schwer, die vereinbarte Kaufoption für 5,5 Millionen Euro zu ziehen. Nach der erfolgreichen Leihe wurde der polnische Nationalspieler fest von Absteiger VfL Wolfsburg verpflichtet. Doch jetzt steht schon wieder sein Abgang an. Kaminski kann den Verein für eine festgeschriebene Ablöse in Höhe von 20 Millionen Euro sofort wieder verlassen.

Kölns Finanzgeschäftsführer Philipp Türoff (50) wurde am Freitag (12. Juni 2026) in einer Medienrunde gefragt: „Hat sich noch keiner gemeldet, der die Klausel zieht?“ Türoff musste etwas länger überlegen, bevor er sagte: „Auch das ist ein Spieler, der einen Markt hat.“ An seiner Reaktion war anzumerken, dass Bewegung in die Sache kommt.

Kaminskis Abgang nach England könnte nach Informationen von EXPRESS.de schon bald über die Bühne gehen. Der Pole hat seinen Abschied nach dem letzten Spiel in der Saison in der FC-Kabine schon angedeutet. Zuletzt sprach er in einem Interview mit dem polnischen Portal „Kanal Sportowy“ über seine Situation: „Es hängt immer davon ab, welche Optionen sich bieten, ob ich damit zufrieden bin und ob es dann auch ein Schritt nach vorn für mich ist.“

Dem Vernehmen nach hat Brighton & Hove Albion mehr als nur Interesse. Dass der FC ein konkretes Angebot vorliegen hat, wollte Finanzchef Türoff nicht bestätigen, aber auch nicht verneinen. Nachdem die Seagulls aus dem Süden Englands mit ihrem Angebot für Said El Mala (19) gescheitert sind (sie wollten gut 35 Millionen Euro zahlen), machen sie jetzt wohl bei Kaminski ernst.

Kaminski sagte: „Momentan spiele ich für den 1. FC Köln und habe noch vier Jahre Vertrag. Wenn sich die Chance bietet, weiterzukommen, will jeder Spieler diese natürlich nutzen. Manchmal ergeben sich solche Gelegenheiten nur einmal in der Karriere. Mein Traum war es immer, in der Bundesliga zu spielen, aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League mein nächstes Ziel. Es ist die beste Liga der Welt, und ich würde mich dort gerne beweisen und mein Können unter Beweis stellen.“

Wenn der FC 20 Millionen Euro für Kaminski bekommt, könnte Sportchef Thomas Kessler (40) auf dem Transfermarkt anders agieren. Bislang hat er noch keinen neuen Spieler unter Vertrag genommen, nur drei Leihspieler fest verpflichtet. Eine konkrete Summe will Türoff nicht nennen, wenn es darum geht, wie viel Kessler zur Verfügung steht: „Das wäre nicht klug, wenn ich das mache. Da liest ja jeder mit, mit dem wir morgen wieder in Verhandlungen stehen. Aber wir haben eine Planung, die es völlig unabhängig von möglichen Transfererlösen zulässt, den Kader zu entwickeln und unsere Ziele zu erreichen. Das ist auch in der neuen Saison, die Klasse zu halten.“

FC-Präsident Jörn Stobbe und Finanzgeschäftsführer Philipp Türoff (r.) am 12. Juni 2026 im Geißbockheim.
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