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FC geht leer ausVerteidiger wechselt nach Saudi-Arabien

Abubacarr Sedi Kinteh im Duell mit Edvard Sundbo Pettersen.

Copyright: IMAGO/NTB

Abubacarr Sedi Kinteh hat mit starken Leistungen in Norwegen das Interesse von zahlreichen europäischen Klubs geweckt.  

Der 1. FC Köln wartet in diesem Sommer noch auf den ersten externen Neuzugang. Nach der Absage von Silas Andersen geht der Klub nun bei einem weiteren Transfer-Kandidaten leer aus.

Der 1. FC Köln fahndet intensiv nach einem neuen Abwehrchef. Während man in Rav van den Berg und Jahmai Simpson-Pusey schon viel Talent in den eigenen Reihen hat, soll nun ein gestandener Verteidiger kommen, der den Laden zusammenhält.

Da Simpson-Pusey, Schmied, van den Berg und Rückkehrer Julian Pauli allesamt ihre Stärken mit dem rechten Fuß haben, wird vorzugsweise nach einem Linksfuß Ausschau gehalten.

FC sucht Linksfuß für die Abwehr

Dabei geriet zwischenzeitlich auch mal Sedi Kinteh vom norwegischen Erstligisten Tromso IL ins Visier. Der Gambier ist zwar erst 19 Jahre alt, also alles andere als erfahren, bringt aber alle anderen Stärken mit, die dem FC gut zu Gesicht stehen würden.

Kinteh ist schnell, Linksfuß, robust im Zweikampf und kopfballstark. Der Nationalspieler genoss bei den Verantwortlichen um Thomas Kessler zwar nicht oberste Priorität, gehörte aber immerhin zum erweiterten Kandidatenkreis.

Doch diese Personalie muss man sich am Geißbockheim nun abschminken. Kinteh verschlägt es in die Wüste. Der saudische Klub Al Ahli soll laut vereinsnahen Quellen für 6,4 Millionen Euro den Zuschlag bekommen haben.

Kinteh unterschreibt in Saudi-Arabien einen Vertrag bis 2031 und spült den Norwegern damit eine Rekordablöse in die Kasse. Nur noch letzte Details sind zu klären.

Kinteh ist damit mindestens schon der zweite Spieler in diesem Sommer, der den Kölnern vor der Nase weggeschnappt wurde. Zuvor zogen Kessler und Co. schon bei Silas Andersen den Kürzeren. Der Sechser, der schon im Sommer Objekt der Begierde war, wechselt zu Sporting Lissabon.

Der Däne erhält die längste Vertragslaufzeit der gesamten Liga (bis 2031) und kostet den portugiesischen Spitzenklub eine fixe Ablöse von 7,25 Millionen Euro plus 2,75 Millionen an möglichen Boni.

Der FC wartet damit weiter auf seinen ersten Neuzugang. Der Klub hat bislang nur die Kaufoptionen für Tom Krauß und Jakub Kaminski gezogen, am Wochenende folgt die von Jahmai Simpson-Pusey. Da sind nur noch letzte Details zu klären, am Gelingen gibt es aber keine Zweifel mehr.

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