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„Ich habe Blut geleckt“FC verleiht Stürmer – er freut sich schon auf Rückkehr

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Jetzt ist es offiziell: Fynn Schenten wird vom 1. FC Köln für ein Jahr in die niederländische 2. Liga ausgeliehen.

Der nächste Abgang ist offiziell: Fynn Schenten (18) verlässt den 1. FC Köln auf Leihbasis zu Roda Kerkrade.

Wie EXPRESS.de bereits in den vergangenen Tagen berichtete, soll der junge Stürmer in der zweiten niederländischen Liga noch mehr Erfahrung im Profifußball sammeln. Der Leih-Deal dürfte ohne Kaufoption über die Bühne gegangen sein, da der FC eine solche bei Schenten nicht mit in den Vertrag einbauen wollte.

1. FC Köln: Schenten-Leihe nach Kerkrade

Bei einem Besuch von Schenten in Kerkrade soll bei einem Testspiel auf der Leinwand „Willkommen, Fynn“ eingeblendet worden sein. Der sympathische Akt überzeugte die Schenten-Seite wohl zusätzlich von Roda.

Schenten sagt über seine Leihe: „Ich habe in der vergangenen Saison Blut geleckt. Die Einsätze bei den Profis und insbesondere im Rhein-Energie-Stadion waren ein erster Schritt, aber ich möchte mich natürlich dauerhaft auf diesem Niveau etablieren. Ich weiß, dass ich dafür noch Schritte in meiner Entwicklung gehen muss, will die Aufgabe in Kerkrade zu 100 Prozent annehmen und dann in einem Jahr gestärkt ans Geißbockheim zurückkehren.“

Lukas Berg (32), Technischer Direktor des FC: „Eines unserer Ziele ist es, möglichst viele Spieler aus der FC-Akademie in die Profimannschaft zu integrieren. Fynn hat diesen Sprung in der vergangenen Saison punktuell schon geschafft und sein Potenzial gezeigt. Nun soll über die Leihe der nächste Entwicklungsschritt erfolgen. Diese Perspektive haben wir frühzeitig mit ihm besprochen. Mit Roda Kerkrade haben wir einen passenden Klub gefunden, wo er sich einerseits heimatnah, aber dennoch in einem neuen Umfeld beweisen und durchsetzen muss, um die nächsten Schritte in seiner Entwicklung zu machen.“

Rob Servais (50), Kerkrades Berg-Pendant, sagt über die Schenten-Leihe: „Fynn ist ein talentierter Stürmer, der aus einer hervorragenden Fußballakademie stammt. Er kann sowohl als Mittelstürmer als auch hinter der Spitze spielen und verfügt mit seiner Schnelligkeit und Robustheit über Qualitäten, die gut zu unserer Spielweise passen. Wir freuen uns daher, dass sich Fynn trotz des Interesses mehrerer Vereine für Roda JC entschieden hat.“

Der FC hatte zuvor bereits einige Angebote für Schenten, das von Viktoria Köln hatte die Spielerseite sogar selbst noch abgelehnt. Schenten war auch bei Ligue-1-Aufsteiger Le Mans, Racing Straßburg, beim OSC Lille oder FC Porto gehandelt worden.

Schenten unterschrieb erst im Januar seinen ersten Profivertrag am Geißbockheim, ist noch bis 2030 an den Klub gebunden. Im Anschluss an seine Unterschrift hatte er sein Profidebüt für den FC gefeiert, bei seiner Premiere in Heidenheim durfte er sogar von Beginn an ran. Es folgten sechs weitere Einsätze (allesamt Einwechslungen) unter Ex-Trainer Lukas Kwasniok. Seitdem René Wagner Ende März übernommen hat, kamen aber keine weiteren für Schenten hinzu. Das soll sich in Kerkrade nun erst einmal wieder ändern.

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