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„Verrat“ an LewandowskiStürmer verzichtete auf 200 Mio. in zwei Jahren

Robert Lewandowski standen 200 Millionen Euro in zwei Jahren in Aussicht. Doch nachdem er die Mega-Summe ausschlug, wendete sich das Blatt.

Was für ein Batzen Geld! Robert Lewandowski hätte zu Beginn des Jahres 2026 seine Laufbahn im wahrsten Sinne vergolden können. Ein Verein aus Saudi-Arabien unterbreitete dem polnischen Ausnahmekönner einen Deal, der sprachlos macht: 200 Millionen Euro für gerade einmal zwei Jahre.

Lewandowski erfüllte allerdings seinen noch bis Saisonende laufenden Vertrag beim FC Barcelona, nun wechselte er in die MLS zu Chicago Fire. Dort erhält er ein Gehalt von 14 Millionen Euro. Die Hintergründe dieser Entscheidung enthüllte nun sein Agent Pini Zahavi im Gespräch mit der spanischen Zeitung „Sport“.

Klub-Boss Laporta kämpfte wie ein Löwe um Lewandowski

Als der einst von Uli Hoeneß (74) als „geldgieriger Piranha“ geschimpfte Agent gefragt wurde, weshalb sein Schützling auf ein Gehalt von 100 Millionen Euro jährlich verzichtete, war Zahavis Erklärung ganz einfach: „Weil er bei Barcelona spielen wollte.“

Vor allem eine Person im Klub setzte sich massiv für den Stürmer ein: Präsident Joan Laporta. Zahavi packte Details aus einer Unterhaltung vom Dezember aus. „Du weißt ja, dass Joan Laporta ihn wirklich liebt!“, verriet der Manager. Laporta soll ihm gegenüber damals klipp und klar formuliert haben: „Ich möchte, dass Robert bleibt.“

Dabei ging es allerdings nicht nur um das letzte halbe Vertragsjahr, sondern auch um eine Zukunft über den Sommer hinaus. Trotzdem nahm die Geschichte eine andere Wendung. Weder Sportdirektor Deco noch Coach Hansi Flick wollten Lewandowski die erhofften Einsatzzeiten garantieren.

Für den 37-jährigen Angreifer war das der entscheidende Punkt. „Sie konnten Robert keinen Platz in der Startelf garantieren, was für ihn sogar wichtiger war als das Geld“, erläuterte Zahavi. Die Sport-Tageszeitung „AS“ titelte angesichts der Umstände gar vom „Barca-Verrat“ gegenüber Lewandowski.

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Sobald deutlich wurde, dass seine Ära im Camp Nou enden könnte, sondierte das Team des Stürmers den Markt. Wieder meldeten sich Klubs aus Saudi-Arabien und auch aus Katar. Doch keines kam auch nur annähernd an die Dimensionen zu Jahresbeginn heran.

Letztlich fiel die Entscheidung zugunsten eines Transfers in die USA zu Chicago Fire. Der Verein aus der MLS hatte sich über Monate hinweg stark um den polnischen Nationalspieler bemüht. Man sicherte ihm eine Schlüsselposition in ihrem Vorhaben zu. Dieser sportliche Ausblick war schlussendlich der ausschlaggebende Faktor.

Der Abschied bedeutet jedoch keinesfalls einen Bruch mit Barcelona. Laporta richtete über Zahavi noch gefühlvolle Worte an den Spieler: „Sag Robert, dass wir ihn lieben. Er ist Teil unserer Geschichte, der Mann, der Barca gerettet hat.“ (red)

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