Bei FC-Pleite gegen WölfeMini-Erfolge für Kölner Youngster-Trio – U19 vor Derby-Kracher

Justin Diehl ist für den 1. FC Köln am Ball.

Justin Diehl kam am Samstag (25. Februar 2023) als Joker des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg ins Spiel.

Für den 1. FC Köln gab es gegen den VfL Wolfsburg keine Punkte zu holen. Drei Youngsters durften sich zumindest über persönliche Erfolgserlebnisse freuen.

von Jürgen Kemper (kem)Martin Zenge (mze)

Keine Tore auf dem Rasen, aber drei Hoffnungsträger auf der Bank… Beim 0:2 gegen den VfL Wolfsburg standen mit Tim Lemperle (21), Justin Diehl (18) und Damion Downs (18) drei Stürmer im Kader, die in der FC-Zukunft eine große Rolle spielen sollen.

Allesamt mit persönlichen Erfolgserlebnissen: Downs schaffte es erstmals überhaupt ins Profi-Aufgebot – das ging am Samstag (25. Februar 2023) beinahe unter.

Tim Lemperle mit auffälligem Joker-Einsatz nach FC-Verlängerung

Diehl wiederum kam zu seinem zweiten Bundesliga-Einsatz nach der Premiere beim 7:1 gegen Werder Bremen. Und Lemperle belebte die Offensive, indem er als Joker die beste Kölner Chance durch Davie Selke (28) ganz stark auflegte.

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Eine Empfehlung für mehr Spielzeit – kurz nach seiner Vertragsverlängerung bis 2025. Trainer Steffen Baumgart (51) hatte Lemperle schon unter der Woche gelobt: „Tim hat für mich eine Riesen-Entwicklung gemacht. Er ist ein junger Spieler, der immer besser wird. Ich freue mich, weiter mit ihm arbeiten zu dürfen. Er kann ein sehr guter Bundesliga-Spieler werden. Das wollen wir mit ihm erreichen.“

Gilt auch für Downs und Diehl. Beide hatten wie Lemperle ursprünglich bis 2023 am Geißbockheim unterschrieben, per Klauseln haben sich ihre Verträge verlängert: Diehl ist bis 2024 gebunden (EXPRESS.de berichtete), Downs sogar bis 2025. Anzeige: Jetzt Gutschein für den Fanshop des 1. FC Köln gleich hier im EXPRESS-Gutscheinportal sichern!

U19 des 1. FC Köln vor wichtigem Derby gegen Bayer Leverkusen

Die beiden werden weiterhin zwischen Profi-Team und U19 pendeln, um Spielpraxis zu sammeln. Die A-Junioren von Stefan Ruthenbeck (50) haben noch zwei reguläre Saisonspiele vor sich, kämpfen dabei um die Teilnahme an der Meisterschafts-Endrunde.

Die FC-Talente sind Zweiter hinter Borussia Dortmund, müssen ihren Ein-Punkt-Vorsprung auf Verfolger Schalke verteidigen, um sich zu qualifizieren.

Kommenden Samstag (4. März 2023, 11 Uhr) wartet ein Duell mit womöglich vorentscheidendem Charakter: das Heim-Derby gegen Bayer Leverkusen. Anschließend geht es nur noch zum als Absteiger feststehenden Liga-Schlusslicht VfB Hilden.

Downs hatte an den ersten fünf Spieltagen, vor seiner Meniskusverletzung, vier Tore und fünf Vorlagen beigesteuert. Diehl ist mit fünf Treffern zweitbester Torschütze nach Jaka Cuber Potocnik (17, neun Tore), der am Freitag (24. Februar) beim Top-Spiel in Dortmund (1:1) erneut erfolgreich war. Allesamt Jungs, die der selbst ernannte Entwicklungsklub FC entwickeln will.