Sechs Monate nach FC-Rauswurf Neuer Trainer-Job: Gisdol übernimmt Europa-League-Klub

Markus Gisdol trainiert den 1. FC Köln gegen den FSV Mainz 05.

Markus Gisdol bei seinem letzten FC-Spiel gegen den FSV Mainz 05 am 11. April 2021

Markus Gisdol übernimmt Lokomotive Moskau. Von November 2019 bis April 2021 war er Trainer des 1. FC Köln, nun folgt der Schwabe dem Ruf von Ralf Rangnick.

Moskau. Neuer Job für Markus Gisdol (52)! Den Ex-Trainer des 1. FC Köln zieht es nach Russland – Gisdol übernimmt Europa-League-Klub Lokomotive Moskau.

Dort trifft er auf einen alten Bekannten: Ralf Rangnick (63), unter dem Gisdol einst auf Schalke als Assistent gearbeitet hatte, ist Sportboss bei Lok. Gisdol folgt auf Marko Nikolić (42), von dem sich die Moskauer am Dienstag (5. Oktober 2021) getrennt haben.

Nikolić hatte mit Lok vor der Länderspielpause vier Pflichtspiele in Folge nicht gewonnen. In der Tabelle der Premier Liga ist der amtierende Pokalsieger nach Platz drei im Vorjahr aktuell Fünfter. Nach zehn Partien beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Zenit St. Petersburg sechs Zähler.

Markus Gisdol mit Lok Moskau in der Europa League

In der Europa League heißen die Gegner Olympique Marseille, Lazio Rom und Galatasaray Istanbul. Hier hat Lok einen Punkt gegen die Franzosen geholt und in der italienischen Hauptstadt verloren. Noch ist für Gisdol in beiden Wettbewerben alles drin!

Beim 1. FC Köln war der Schwabe nach einer 2:3-Heimpleite gegen den FSV Mainz 05 am 11. April 2021 entlassen worden. Friedhelm Funkel (67) übernahm die Geißböcke sechs Spieltage vor Schluss auf Platz 17 und rettete den FC über den Umweg Relegation vor dem Abstieg.

Gisdol wiederum hatte Köln im Vorjahr vor dem Absturz bewahrt. Damals hatte er im November 2019 die Nachfolge von Achim Beierlorzer (53) angetreten und zwischenzeitlich mit acht Siegen in zehn Liga-Spielen eine beachtliche Serie hingelegt. 

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Nach der Corona-Pause war der Zauber allerdings verflogen, dann holte Gisdol (zuvor schon Chefcoach der TSG Hoffenheim und beim Hamburger SV) in 37 Liga-Partien nur noch fünf Dreier. Ex-Sportboss Horst Heldt (51) hielt dennoch lange an seinem Kumpel und Nachbarn fest. Als Gisdol den FC verließ, lag sein Punkteschnitt bei 1,07.

Jetzt ruft Lok und damit die Europa League! Die Russen erklärten am Sonntag (10. Oktober) via Twitter, Gisdol werde „in naher Zukunft“ übernehmen. (mze)

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