FC will Gräben zuschütten Klub erklärt Fan-Austausch zur Chefsache

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Präsident Werner Wolf, Geschäftsführer Alexander Wehrle und Vorstandsvize Eckhard Sauren (v.l.) beim Heimspiel gegen Frankfurt am 4. Spieltag im Rhein-Energie-Stadion

Köln – Der Austausch mit den Anhängern wird beim 1. FC Köln zur Chefsache. Der Klub organisiert seinen Fandialog neu – dieser soll künftig von Vorstand, Mitgliederrat und Geschäftsführung gemeinsam geführt werden. 

Man wolle versuchen, die „Fans und Fangruppen wieder zusammenzuführen und bestehende Gräben zuzuschütten“ heißt es in einer FC-Mitteilung. In den vergangenen Jahren hatte der Fandialog im Rahmen der AG Fankultur stattgefunden, vermehrt war es zum Streit zwischen Vereins- und Fanvertretern gegeben. Vor allem das Verhältnis zu den Ultras ist belastet.

Werner Wolf: 1. FC Köln will „großen runden Tisch“ schaffen

Präsident Dr. Werner Wolf (64) erklärt nun: „Mit der Neuorganisation wollen wir eine Art 'großer runder Tisch' schaffen – an dem wir alle für die Fans wichtigen Themen diskutieren. Dazu wurden die relevanten Fan-Vertreter eingeladen teilzunehmen.“

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Vizepräsident Dr. Carsten Wettich (41) ergänzt: „Der 1. FC Köln versteht sich in seinem Selbstverständnis als ein Verein, in dem den Mitgliedern und Fans eine herausragende Bedeutung zukommt. Wir sind stolz auf unsere leidenschaftliche, bunte und vielfältige Fankultur. Dieser Bedeutung möchten wir durch den künftigen FC-Fandialog Rechnung tragen. Der Vorstand wird daher künftig selbst Teilnehmer des Fandialogs sein.“ 

1. FC Köln engagiert Moderator für Fandialog

Die erste Sitzung des neuen „FC-Fandialogs“ ist für Dezember geplant – natürlich virtuell. Moderiert wird die Veranstaltung künftig extern von Pierre Klapp, Politikwissenschaftler und Mediator mit Einblicken in die Kölner Fanlandschaft.

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Rund 20 relevante und engagierte Fanclubs, Gruppen und Vertreter sollen dem Dialog angehören. FC-Vize Wettich erklärt: „Wir haben versucht, möglichst die gesamte Bandbreite der für die Kölner Fanlandschaft relevanten Fans, Fangruppen und Institutionen entsprechend ihrer Interessen und Bedürfnisse abzubilden. Gerade in der aktuellen Situation, in der uns die Spiele mit Zuschauern als wichtigstes gemeinsames Erlebnis des Vereins mit seinen Fans fehlen, halten wir einen strukturierten Fandialog für wichtig.“

Vertreter der Ultra-Gruppen werden nach jetzigem Stand nicht am Dialog teilnehmen, der FC sieht diese durch den Verein „Südkurve 1. FC Köln“ angemessen repräsentiert. (mze)

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