Häme für Bornauw & FC Köln muss Abwehr-Star wieder aufbauen – Gerüchte um Mega-Angebot

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Sebastiaan Bornauw ist zurück am Geißbockheim. Nach der Trainingseinheit am Donnerstagvormittag verließ er als erster Profi das Franz-Kremer-Stadion.

Köln – Hinter FC-Verteidiger Sebastiaan Bornauw (21) liegt eine harte Woche. Nach seinen schwachen Auftritten für die A- und U21-Nationalmannschaft prasselt in Belgien heftige Kritik auf ihn ein.

Selbst der FC wird für den Sieben-Millionen-Transfer verspottet. Dabei gibt es gleichzeitig Gerüchte über ein Mega-Angebot in ganz anderen Sphären…

Sebastiaan Bornauw patzt bei Nationalmannschaft wiederholt

Nach seinem verunglückten Debüt für Belgiens A-Elf gegen die Elfenbeinküste im Oktober wollte es Bornauw dieses Mal besser machen. Doch im Testspiel gegen die Schweiz verschuldete er erneut ein Tor. Und auch anschließend bei der entscheidenden Quali-Partie für die U21-EM sah der Blondschopf mehrfach nicht gut aus, hatte so großen Anteil am Turnier-Aus der Belgier.

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Sebastiaan Bornauw war nach Belgiens Länderspiel gegen die Schweiz am 11. November bedient.

Die Folge: Ganz viel Häme von Fans und Experten! Bornauw ist der Sündenbock in seinem Heimatland, ihm wird die nötige Qualität für die Nationalmannschaft abgesprochen. Coach Roberto Martínez (47) solle ihn doch bitte nie mehr für die A-Elf nominieren. Harte Worte, mit denen ein so junger Spieler erst mal umgehen muss!

1. FC Köln: Horst Heldt verteidigt Sebastiaan Bornauw

Seit Donnerstagvormittag trainiert Bornauw wieder beim FC, Coach Markus Gisdol (51) muss seinen Leistungsträger bis zum Heimspiel gegen Union Berlin (Sonntag, 18 Uhr, Sky) aufrichten.

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Sebastiaan Bornauw (im Golf-Cart) auf dem Weg zum Training am Donnerstagvormittag. Auch Kingsley Ehizibue (l.) und Sava Cestic ließen sich fahren.

„Von uns bekommt Sebastiaan die volle Rückendeckung", sagt Sportchef Horst Heldt (50) zum EXPRESS. „Wir haben die Tore auch gesehen, und klar kann er das besser. Aber er ist ein junger Spieler und nur weil er groß und breit ist, heißt das nicht, dass alles spurlos an ihm vorbei geht. Wir unterstützen ihn, wo wir können."

Sebastiaan Bornauw strauchelt in zweitem FC-Jahr

Bereits in der Vorbereitung hatte sich angedeutet, dass Bornauw nach seinem bärenstarken ersten Bundesliga-Jahr – für das er von den EXPRESS-Lesern zum Spieler der Saison gewählt wurde – in ein Loch fallen könnte. Beim Pokal-Sieg gegen Altglienicke setzte Gisdol ihn zunächst auf die Bank. Und auch in der Bundesliga folgten Fehler und unglückliche Aktionen wie zuletzt beim Elfer in Bremen.

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Sebastiaan Bornauw war nach dem späten Elfmeter gegen den 1. FC Köln in Bremen enttäuscht.

Heldt sagt: „Sebastiaan hat die Latte in der vergangenen Saison sehr hoch gelegt, ist mit tollen Leistungen und vielen Toren zum Stammspieler in der U21 und dann ja auch zum A-Nationalspieler geworden. Aber es ist doch ganz normal, dass eine Entwicklung auch mal in Wellen vonstattengeht."

Beim FC will und muss Bornauw aus seinem Tal herauskommen – Köln braucht den Abwehr-Star für den Abstiegskampf!

Belgien mit Häme und Fabel-Gerüchten um 1. FC Köln

Selbst über den Klub macht man sich in Belgien lustig. Wie der FC im vergangenen Sommer sieben Millionen Euro für Bornauw an Anderlecht zahlen konnte, wird gespottet. Am Geißbockheim kann man darüber gewiss nur müde lächeln – Bornauw hat längst gezeigt, dass er das Potenzial hat, seinem aktuellen Arbeitgeber einmal ganz andere Summen einzubringen.

Ein Transfer-Gerücht aus Belgien verweist Heldt allerdings ins Reich der Fabeln: Laut „Sport/Voetbalmagazine“ soll der FC mit Lazio Rom im vergangenen Sommer über einen Wechsel Bornauws verhandelt haben – die Italiener sollen bereit gewesen sein, 25 Millionen Euro zu zahlen!

Heldt: „Das können Sie ja sehr gerne so stehen lassen, es klingt sehr gut. Aber bei uns lag nie eine Anfrage vor. Wir sind froh, dass wir Sebastiaan haben."

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1. FC Köln verkaufte Jhon Cordoba statt Sebastiaan Bornauw

Bekanntlich musste der FC im Sommer einen großen Verkauf tätigen, um selbst handlungsfähig zu werden. Gerüchte um Bornauw hatte es tatsächlich mehrfach gegeben. Ebenso um ein Interesse von Olympique Marseille an Ellyes Skhiri (25). Doch schnell war klar, dass der FC die nötigen Einnahmen mit dem Abgang von Jhon Cordoba (27), der nur noch ein Jahr Vertrag hatte und weg wollte, generieren wird. 15 Millionen Euro zahlte Hertha BSC.

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