Zehn Jahre ohne Pokal-NiederlageAls Underdog: FC-Frauen gehen im DFB-Pokal gegen Wolfsburg unter

FC-Flügelspielerin Jana Beuschlinger nach dem 1:0-Führungstreffer für den VfL Wolfsburg (28. Februar 2023).

FC-Flügelspielerin Jana Beuschlinger nach dem 1:0-Führungstreffer für den VfL Wolfsburg (28. Februar 2023).

Die Frauen des 1. FC Köln haben am Dienstagabend (28. Februar 2023) im DFB-Pokal-Viertelfinale deutlich mit 0:4 gegen den VfL Wolfsburg verloren. 

von Sebastian Bucco (buc)

Für die Frauen des 1. FC Köln ging es am Dienstagabend (28. Februar 2023) im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den VfL Wolfsburg. Doch die 3.521 Zuschauerinnen und Zuschauer im Sportpark Höhenberg merkten schnell, dass der FC als klarer Underdog nur wenig Spielanteile haben würde. 

Gegen den übermächtigen Tabellenersten aus Niedersachsen – gespickt voller Nationalspielerinnen wie Alexandra Popp (31) oder Merle Frohms (28) – hatte das Team von FC-Trainer Sascha Glass (50) nicht den Hauch einer Chance und verlor schlussendlich deutlich mit 0:4. 

1. FC Köln: Klarer Underdog im DFB-Pokal gegen Wolfsburg

Dabei zeigten sich die FC-Frauen zu Beginn der Partie defensiv stabil und nahmen ihre Underdog-Rolle mit Bravour an. Doch die Wölfinnen zeigten, dass sie aktuell eine der besten Mannschaften der Welt sind. 

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In der 24. Spielminute blieb VfL-Stürmerin Ewa Pajor nach einem sehenswerten Steckpass eiskalt vor dem Tor und verwandelte durch die Beine von FC-Keeperin Manon Klett (26) zur 1:0-Führung. 

Anschließend berappelten sich die Kölnerinnen und kamen in der 37. und 39. Minute sogar erstmals gefährlich vor das Tor der Wölfinnen. Diese zeigten sich vom Sturmlauf der FC-Frauen allerdings unbeeindruckt und erzielten durch VfL-Kapitänin Svenja Huth (32) in der 42. Minute das 2:0.

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Im zweiten Durchgang ging es dann weiter nur in eine Richtung, so dass Marina Hegering (32) für Wolfsburg das 3:0 erzielte. Die eingewechselte Jule Brand (20) machte anschließend in der 88. Minute den Deckel drauf und erzielte das 4:0. Damit muss sich der FC dem VfL Wolfsburg genau wie in der Bundesliga deutlich geschlagen geben. 

DFB-Pokal: Wolfsburg seit zehn Jahren ohne Niederlage 

Doch dass die Gästinnen aus Wolfsburg so überlegen waren, war kein Wunder. Schließlich ist der VfL seit unfassbaren zehn Jahren im DFB-Pokal ungeschlagen und konnte die letzten acht Titel allesamt einfahren. Zusätzlich haben die Niedersachsen in dieser Bundesliga-Saison noch keinen einzigen Punkt abgegeben und sind mit 36 Punkten auf klarem Titel-Kurs. 

Unter den Zuschauerinnen und Zuschauern im Sportpark Höhenberg waren auch einige prominente Gesichter wie Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg (55) oder FC-Vize-Präsident Eckhard Sauren (51). Zusätzlich war auch die Schweizer Nationaltrainerin Inka Grings (44) auf der Tribüne und verfolgte das Pokal-Spektakel auf dem Rasen. 

Für die FC-Frauen gilt es jetzt die Niederlage im DFB-Pokal schnell abzuhaken, denn bereits am Sonntag (5. März) geht es für das Team von Sascha Glass (50) wieder in den Abstiegskampf. Dann trifft der FC im Franz-Kremer-Stadion auf den rheinischen Rivalen aus Leverkusen.