Plötzlich Tabellen-Alarm FC droht Mini-Winter-Polster: Schließt sich der 2022-Kreis mit einem Hertha-Sieg?

FC-Kapitän Jonas Hector guckt nach dem 1:2 gegen Bayer Leverkusen am 9. November 2022 enttäuscht.

FC-Kapitän Jonas Hector nach dem 1:2 gegen Bayer Leverkusen am 9. November 2022

Im letzten Bundesliga-Spiel des Jahres muss der 1. FC Köln bei Hertha BSC verhindern, dass der Abstand auf den Tabellenkeller noch weiter schmilzt. Mit einem Sieg könnte sich der 2022-Kreis schließen. 

Ob Derby oder nicht: Kölns 1:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen tat so richtig weh! Vor dem Jahres-Abschluss bei Hertha BSC herrscht plötzlich Tabellen-Alarm, dem FC droht ein Winter mit Mini-Polster auf die Abstiegszone.

Verliert das Team von Steffen Baumgart (50) auch am Samstag (12. November 2022, 15.30 Uhr, live auf Sky und im EXPRESS.de-Ticker) im Berliner Olympiastadion, schmilzt der Vorsprung auf die Hertha – und damit den Relegationsrang – auf beunruhigende drei Zähler.

Thomas Kessler: „Bin überzeugt, dass wir gewinnen, wenn...“

Das wäre ein gewaltiger Stimmungsdämpfer für die XXL-Winterpause (70 Tage) und ein frustrierender Abschluss für dieses eigentlich so besondere Europapokal-Jahr.

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Lizenzbereich-Leiter Thomas Kessler (36): „Wir stehen mit 17 Punkten da und haben noch ein total wichtiges Spiel in Berlin, da wollen wir auf die 20er-Marke vor dem Winter-Break kommen. Die Jungs müssen sich kurz schütteln, aber ich bin überzeugt, dass wir gewinnen, wenn wir am Samstag die gleiche Leistung wie gegen Leverkusen zeigen.“

Der Auftritt gegen die Werkself macht definitiv Hoffnung auf einen Abschluss-Sieg. Köln wirkte anders als in Freiburg ganz und gar nicht kraftlos, war Bayers x-mal so teurem Luxus-Kader spielerisch deutlich überlegen.

Deswegen konnte Steffen Baumgart fast nur Lob verteilen: „Die Leistung war einfach richtig gut. Es fällt schwer, zu sagen: Anders geht’s besser. Wir spielen sehr guten Fußball und geben alles. Darauf lässt sich aufbauen.“

1. FC Köln mit einem Bundesliga-Sieg aus sechs Spielen – Hertha BSC mit einem aus neun

Sah sein Hertha-Kollege Sandro Schwarz (44) bei der Analyse ähnlich: „Köln hat unglücklich verloren. Sie haben sehr dominant gespielt und waren sehr aktiv, was sie unter Baumi auszeichnet.“

Was aktuell neben mehreren verletzten Leistungsträgern fehlt? Mittelfeld-Abräumer Eric Martel (20) meint: „Das Glück ist gerade nicht so bei uns – das müssen wir uns wieder erarbeiten. Jetzt haben wir am Samstag das nächste Spiel und wollen schauen, dass wir da die drei Punkte einfahren.“

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Köln holte nur einen Sieg aus den vergangenen sechs Liga-Partien – doch Herthas Serie sieht auch ohne Doppelbelastung und gefülltes Lazarett weitaus besorgniserregender aus: ein Dreier aus neun Spielen! Zuletzt kassierten die Berliner drei Pleiten in Folge und gewannen im Olympiastadion in dieser Saison überhaupt erst einmal, gegen Schlusslicht Schalke.

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Hertha-Boss Fredi Bobic: „Für alle schöner, mit einem Sieg rauszugehen“

Sportboss Fredi Bobic (51) blickt auf Samstag: „Das Haus wird ziemlich voll sein, es wird eine gute Atmosphäre herrschen. Wir müssen die Momente einfach auf unsere Seite bringen. Die Pause wird für alle lang sein – da ist es für alle schöner, mit einem Sieg rauszugehen.“

Gilt natürlich genauso für Köln. „Für uns heißt es Mund abputzen, und dann fahren wir nach Berlin und wollen drei Punkte holen. Das muss unser Ziel sein“, so die Kampfansage von Kapitän Jonas Hector (32).

Mit der Hauptstadt-Reise endet auch Kölns Marathon-Programm. 24 Pflichtspiele in 106 Tagen, im Schnitt musste der FC über dreieinhalb Monate fast alle vier Tage ran.

Baumgart: „Danach sollten wir das ganze Jahr mal in Ruhe Revue passieren lassen. Nicht nur die letzten zwei, drei Monate waren außergewöhnlich – sondern das ganze Jahr.“ Aber erst soll der Abschluss-Dreier her! Dann würde 2022 für den FC enden, wie es am 9. Januar begann: mit einem Sieg bei der Hertha (damals 3:1)…

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