Dritter Neuzugang perfekt FC holt Abräumer aus der vierten Liga: „Trauen ihm den enormen Sprung zu“

Denis Huseinbasic gewann den hessischen Landespokal mit den Kickers Offenbach.

Denis Huseinbasic (l.) wurde vor seinem Wechsel zum 1. FC Köln noch hessischer Landespokal-Sieger mit den Kickers Offenbach (21.05.2022).  

Der 1. FC Köln hat seinen dritten Neuzugang nach Luca Kilian und Linton Maina für die kommende Saison in der Fußball-Bundesliga eingetütet. Denis Huseinbasic wechselt von den Kickers Offenbach ans Geißbockheim.

Der 1. FC Köln treibt seine Schnäppchen-Jagd weiter voran. Nach der ablösefreien Verpflichtung von Linton Maina (22/ Hannover 96) haben die Verantwortlichen am Freitag (3. Juni 2022) den Transfer von Denis Huseinbasic (20) offiziell gemacht.

Der Mittelfeldspieler macht von einer Ausstiegsklausel Gebrauch und kommt für eine Ablöse von rund 50.000 Euro von den Kickers Offenbach. Huseinbasic hat am Geißbockheim einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025 unterschrieben.

Christian Keller: „Ein hoch veranlagter Spieler mit Entwicklungspotenzial“

Sportboss Christian Keller (43) freut sich auf das Talent aus der Regionalliga: „Denis Huseinbasic ist ein hochveranlagter junger Spieler mit großem Entwicklungspotenzial. Wir trauen ihm deshalb den enormen Sprung von der vierten in die erste Liga zu. Denis weiß aber, dass er dafür hart an sich und seinen Entwicklungsfeldern arbeiten muss. Unser Trainerteam wird ihm die dafür notwendigen Hilfestellungen und Impulse geben. Gleichzeitig bekommt Denis die erforderliche Zeit, die seine Entwicklung benötigen wird.“

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Für Huseinbasic ist es ein gewaltiger Sprung aus der Regionalliga Südwest in die Beletage des deutschen Fußballs. Bei den Kickers absolvierte der Rechtsfuß in der abgelaufenen Saison 33 Spiele, in denen ihm vier Tore und zwei Vorlagen gelangen.

Nun wagt er das große Abenteuer Bundesliga. Huseinbasic sagt zu seinem Wechsel: „Ich bin stolz, zukünftig ein Teil der FC-Familie zu sein und möchte mich bei allen bedanken, die das möglich gemacht haben – vor allem bei meiner Familie. Ich werde mich für den Erfolg der Mannschaft zerreißen und alles daransetzen, dass wir unsere Ziele erreichen. Ich freue mich auf einen tollen Verein mit großartigen Fans in einer geilen Stadt.“

Beobachter der Regionalliga vergleichen den 1,84 Meter-Mann, der in der Jugend von Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt ausgebildet wurde, mit Sebastian Rode (31). Der Europa-League-Sieger wechselte 2010 ebenfalls als 20-Jähriger No-Name vom Bieberer Berg in die Bundesliga und legte anschließend eine steile Karriere hin. Wie Rode gilt auch Huseinbasic als giftiger und galliger Abräumer, der seine Stärken in der Balleroberung und im Umschaltspiel hat.

Nach dem Abgang von Salih Özcan (24) zu Borussia Dortmund stehen neben Huseinbasic mit Ellyes Skhiri (27) – dessen Zukunft aber noch fraglich ist – Dejan Ljubicic (24) und Mathias Olesen (21) derzeit noch drei weitere Optionen auf dieser Position bereit.

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