Nach Leih-DealFC holt Castrop zurück und denkt an Weiterverkauf – Konkurrent zeigt Interesse

Jens Castrop jubelt über einen Treffer gegen Kaiserslautern.

Jens Castrop (hier am 7. Mai 2023) hat beim 1. FC Nürnberg eine starke Entwicklung genommen. 

Leihspieler Jens Castrop hat mit starken Leistungen beim 1. FC Nürnberg auf sich aufmerksam gemacht. Doch obwohl der 1. FC Köln eine Rückkaufoption besitzt, ist eine Zukunft am Geißbockheim nicht sicher.

von Jürgen Kemper (kem)

Wie plant der 1. FC Köln mit Jens Castrop (19)?

Der deutsche U-20-Nationalspieler hat sich beim 1. FC Nürnberg prächtig entwickelt. Der Youngster hat sich unter drei verschiedenen Trainern und auf mehreren Positionen durchgesetzt und stand in der abgelaufenen Saison 26 Mal in der Startelf.

1. FC Köln besitzt Rückkaufoption bei Jens Castrop

Neben all den Leih-Flops hat sich dieser Deal voll und ganz ausgezahlt. Der Plan ist ähnlich wie bei Keeper Jonas Urbig (18) aufgegangen. Beide wurden verliehen, um sich in Liga zwei durchzusetzen und anschließend beim FC durchzustarten.

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Der „Club“ würde Castrop zwar gerne behalten, besitzt eine Kaufoption im mittleren sechsstelligen Bereich, die der FC aber mit einer Rückkaufoption kontern kann.

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Gut möglich, dass die FC-Verantwortlichen davon Gebrauch werden, was aber nicht heißt, dass der gebürtige Düsseldorfer in der kommenden Saison auch mit dem Geißbock auf der Brust auflaufen wird.

Denn wie der „Kicker“ berichtet, ist Bundesliga-Konkurrent Hoffenheim an einer Verpflichtung interessiert. Ein mögliches Szenario: Der FC holt Castrop zurück und verkauft ihn dann sofort mit sattem Gewinn weiter.

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Dabei wäre der junge Mann genau jener polyvalente und entwicklungsfähige Spieler-Typ, den der FC so fieberhaft sucht. Castrop hat seine Zweitliga-Tauglichkeit nachgewiesen und besitzt immer noch Luft nach oben, die „Bessermacher“ Steffen Baumgart (51) aus ihm herauskitzeln könnte. Außerdem ist er rechts hinten und auf der Sechs beheimatet – also jenen Positionen, wo Handlungsbedarf besteht.

Ein Verkauf wäre daher kaum nachvollziehbar, zumal Sportboss Christan Keller (44) jüngst betont hat, dass der FC nicht zwingend auf Transfer-Erlöse angewiesen ist. Eine endgültige Entscheidung, wie es mit Castrop weitergeht, soll in den ersten beiden Juni-Wochen fallen.