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FC-Viererkette auch gegen Union? Gisdol: „Was uns erwartet, ist nicht ganz klar“

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Markus Gisdol (Mitte) am 5. Februar im Training mit Jannes Horn (r.) und Jorge Meré.

Köln – Es war die große Überraschung vor der Partie des 1. FC Köln gegen Werder Bremen (1:1): FC-Trainer Markus Gisdol ließ seine Mannschaft mit einer Viererkette spielen. Damit kehrte er zu alten Tugenden zurück und suchte die Flucht nach vorne. Das soll nun auch gegen Union Berlin klappen.

  • 1. FC Köln überraschte gegen Bremen mit Viererkette
  • Markus Gisdol suchte damit die Flucht nach vorne
  • Markus Gisdol: „Was uns erwartet, ist nicht ganz klar“

Das erste Mal seit dem 0:0 in Leipzig im Dezember 2020 stellte Gisdol seine Mannschaft wieder mit einer Viererkette auf, der FC-Coach stand nach zuvor drei Pleiten in Folge mal wieder unter Druck. Gegen Bremen sollte es dann mit der Flucht nach vorne klappen.

1. FC Köln wirkte mit der Viererkette stabiler

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Und das klappte, wenn auch etwas überraschend. Zum einen, weil Marius Wolf (25), Jorge Meré (23), Jannes Horn (24) und Noah Katterbach (19) in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hatten. Zum anderen, weil Jannes Horn die Position des linken Innenverteidigers in der Viererkette zuletzt 2017 beim FC gespielt hatte.

Trotz dieser neuen Zusammenstellung wirkte der FC stabiler als noch in den Wochen zuvor. Das soll wohl auch am Samstag (15.30 Uhr, Sky) bei Union Berlin so sein. Im Training setzte Gisdol mit seiner Mannschaft genau da an, wo er vor dem Bremen-Spiel aufgehört hatte, ließ die Viererkette wieder spielen.

Markus Gisdol: „Noch nicht ganz klar, was uns erwartet“

Gisdol wollte am Donnerstag (11. März) auf der Pressekonferenz vor dem Union-Spiel aber noch nicht verraten, ob er überhaupt, und wenn ja, mit welcher Viererkette er spielt: „Jannes hat es gut gemacht, Rafa war bisher auch ein sehr zuverlässiger Spieler bei uns“, sagte er nur dazu.

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Der FC-Coach erwartet auf jeden Fall eine ganz andere Partie als gegen Werder: „Was uns erwartet ist in taktischer Hinsicht noch nicht ganz klar. Union hat gegen Bielefeld das erste Mal seit dem 13. Spieltag wieder Viererkette gespielt, die Grundordnung ist also offen. Bremen hatte uns viel Platz gegeben und war sehr passiv, Union ist aber viel aktiver im Spiel gegen den Ball und übt viel mehr Druck auf den Gegner aus.“

Timo Horn: „Das hat ganz gut geklappt“

FC-Keeper Timo Horn (27) hatte ebenfalls das Gefühl, dass der FC dadurch sicherer war, zudem brachte die Umstellung auch eine Veränderung für ihn: „Für mich als Torwart hat sich das Spiel ein bisschen verändert, dass ich ein Stück weit offensiver agieren musste. Da hatte ich mich unter der Woche aber auch drauf eingestellt, dass ich ein bisschen mehr mitspielen und höher stehen muss. Das hat auch ganz gut geklappt.“

Gegen die Eisernen erwartet auch der 27-Jährige ein ganz anderes Spiel als noch gegen Bremen: „Sie werden versuchen, uns unter Druck zu setzen, das wird eine andere Partie als gegen Bremen. Sie haben offensiv allein schon durch Max Kruse viel an Qualität dazugewonnen. Aber sie sind auch unter Druck, denn wenn sie gewinnen, spielen sie ums internationale Geschäft mit.“

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