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Kölns Abwehr-Umbau 12 FC-Transfers, ein neuer Boss: „Kann schnell in diese Rolle reinwachsen“

Timo Hübers jubelt mit Luca Kilian für den 1. FC Köln gegen den VfL Bochum.

In Bochum (am 22. Januar 2022) erzielte Timo Hübers (l.) sein erstes Bundesliga-Tor und feierte mit Luca Kilian.

Timo Hübers steigt beim 1. FC Köln zum Defensiv-Boss auf. Die Geißböcke haben ihr Abwehrzentrum vollständig ausgetauscht.

Zwölf Transfers – und ein neuer Abwehrchef! Der 1. FC Köln hat seine Innenverteidigung in dieser Saison komplett umgebaut und sieht mit Freude, wie Timo Hübers (25) als Organisator von Woche zu Woche stärker wird.

Beim Heimsieg gegen den SC Freiburg (Samstag, 5. Februar) spielte der FC mal wieder zu null. Vor allem, weil Hübers (EXPRESS.de-Note 1) hinten überragte! 80 Prozent gewonnene Zweikämpfe, dazu eine Passquote von 78 Prozent – seine beste Leistung im Köln-Trikot.

Vertretungs-Coach André Pawlak (50) sagt: „Timo war von Anfang an sehr wichtig, er hat sich aber relativ früh verletzt. Jetzt zeigt er das, was wir von Saisonbeginn an von ihm gesehen und erwartet haben. Er ist im Kopf total klar. Deswegen kann er auch schnell in eine Rolle reinwachsen, die man so schön Abwehrchef nennt.“

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Timo Hübers nach Abgang von Rafael Czichos neuer FC-Abwehrchef

Sieht auch Sportchef Jörg Jakobs (51) so: „Timo hat gefühlt jeden Zweikampf gewonnen, hat viel fürs Aufbauspiel getan und war da, wo er sein muss. Da gibt’s gar nichts zu kritisieren, das ist sehr gut, was er spielt.“

Schon Wahnsinn: Die FC-Verantwortlichen um Jakobs haben ihr Abwehrzentrum in dieser Saison vollständig ausgetauscht, insgesamt zwölf Transfers getätigt: Mit Sebastiaan Bornauw (22, VfL Wolfsburg), Rafael Czichos (31, Chicago Fire), Jorge Meré (24, Club América), Robert Voloder (20, Sporting Kansas), Lasse Sobiech (31, SV Darmstadt), Sava Cestic (20, HNK Rijeka), Yann Aurel Bisseck (21, Aarhus GF) und Joao Queiros (23, GD Chaves) sind alle (!) Innenverteidiger gegangen.

Aus dem aktuellen Innenverteidiger-Quartett stand vor einem Jahr noch kein einziger beim FC unter Vertrag: Hübers (Hannover 96) und Stamm-Partner Luca Kilian (22, FSV Mainz) kamen im Sommer, Jeff Chabot (23, Sampdoria Genua) und Bright Arrey-Mbi (18, FC Bayern München) nun im Winter.

Die Folge: Mehr Potenzial, aber deutlich weniger Gehalt! Geht bislang voll auf – dazu muss man Jakobs & Co. gratulieren. Wobei für Kilian (zwei Millionen Euro, soll mit Drei-Jahres-Vertrag ausgestattet werden) und Chabot (2,7 Millionen Euro, sollte er überzeugen) noch Ablösen fällig werden.

Timo Hübers: „Versuche nur, meinen Job zu machen“

Hübers schnappten sich die Geißböcke vor Saisonstart ablösefrei. Der Ex-Hannoveraner konnte damals schon in der Vorbereitung überzeugen, stand zum Liga-Start direkt in der Startelf. Wie so oft in seiner Karriere (unter anderem zwei Kreuzbandrisse) bremste ihn dann allerdings eine Verletzung aus – bevor er sich seinen Stammplatz zum Hinrunden-Finale zurückeroberte!

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Insgesamt dreimal spielte Köln unter Steffen Baumgart (50) zu null, zweimal gegen Stuttgart (Pokal & Liga) und nun gegen Freiburg – immer war Hübers über 90 Minuten dabei, sagt: „Das macht mir Spaß, wenn die Gegner nicht treffen und wir zu null vom Platz gehen.“ Was seine eigene Leistung angeht, bleibt der Blondschopf aber bescheiden: „Ich versuche nur, meinen Job zu machen, wie das so schön heißt.“

Erledigen Hübers und seine Mitspieler den weiterhin so gut, darf das Ziel Klassenerhalt bald nach oben korrigiert werden. Kölns neuer Abwehrboss über Platz sechs: „Uns war bewusst, dass wir Freiburg ganz gut auf die Pelle rücken können mit einem Sieg. Schauen wir mal, was die nächsten Wochen bringen…“

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