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Kölner mischt die NHL auf Leon Draisaitl über Playoffs, müde Knochen, Vorbild Real und Freund Podolski

Das erste Spiel im NHL-Halbfinale zwischen Colorado Avalanche und Edmonton Oilers war ein Spektakel. Am Ende gewannen die Gastgeber mit 8:6. Doch Leon Draisaitl hat gezeigt, dass mit seinen Oilers zu rechnen ist.

Er ist der heißeste Sport-Export, den Deutschland aktuell zu bieten hat. Leon Draisaitl (26, Köln) mischt mit den Edmonton Oilers die NHL auf – und will ins Finale um den Stanley Cup einziehen.

Am Mittwoch (1. Juni 2022) gab es zum Halbfinal-Auftakt bei den Colorado Avalanche eine spektakuläre 6:8-Niederlage. Wer in der Serie vier Spiele gewinnt, steht im Finale. Noch ist also nichts verloren. Am Freitag (3. Juni) geht es weiter mit Spiel zwei.

Leon Draisaitl: Überragende Statistiken zeigen seine Stärke

Wie stark Draisaitl ist, beweisen einige Zahlen: Er ist aktuell in der NHL Zweiter bei den Scorern, mit 28 Punkten in 13 Playoff-Spielen. Lediglich sein Mannschaftskamerad Connor McDavid (25) liegt einen Punkt vor ihm. Der Drittplatzierte hat aktuell 19 Punkte bei einem Spiel mehr.

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Draisaitls 17 Punkte in den fünf Spielen gegen Calgary (der Gegner in der zweiten Playoff-Runde) sind die meisten Punkte, die je ein Spieler in der Geschichte der Liga in einer Serie über fünf Spiele erzielt hat.

Und: Draisaitl ist der erste Eishockey-Spieler in der Geschichte der NHL, der in fünf aufeinander folgenden Playoff-Spielen drei oder mehr Punkte pro Spiel erreicht hat

In den ersten 33 Playoff-Spielern seiner Karriere hat Leon Draisaitl 53 Punkte (18 Tore, 35 Vorlagen) gesammelt (Stand vor der Serie gegen Colorado). Das ergibt einen Schnitt von 1,61 Punkten pro Spiel. Nur Wayne Gretzky (61) hatte mit 1,84 Punkten einen noch höheren Wert.

Leon Draisaitl spricht über die Playoffs in der NHL

In einem Zoom-Meeting mit EXPRESS.de sprach Draisaitl vor dem zweiten Spiel der Serie über die Playoffs. Draisaitl über…

…das 14-Tore-Spektakel im ersten Duell mit Colorado: „Es macht nicht mehr Spaß, wenn man viele Tore schießt und trotzdem verliert. Aber dass so viele Treffer fallen, liegt wohl daran, dass es so viele gute Offensivspieler gibt. Da ist es echt schwer zu verteidigen. Trotzdem: Für uns waren es viel zu viele Gegentore, das muss sich auf jeden Fall ändern.“

…Regeneration und Schlaf nach den Spielen: „Natürlich hakt man nach so einem Spiel noch nach, wir hätten natürlich gerne gewonnen. Es war bei Weitem nicht unser bestes Spiel. Aber man muss sich dann schnell lösen. Es sind Playoffs, es wird eine lange Serie. Da muss man ein wenig Schlaf finden und sich wieder vorbereiten.“

…über Moral in der Mannschaft: „Was wir mitnehmen: Wir haben gezeigt, dass wir von jedem Rückstand zurückkommen können, wir zeigen viel Moral und geben nie auf. Aber klar ist, man möchte nicht zur Hälfte des Spiels mit 3:6 hinten liegen, nicht zur Hälfte des Spiels sechs Treffer kassieren. Wir werden als Mannschaft besser auftreten.“

…über die Gründe für die Niederlage: „Es waren viele individuelle Fehler dabei, wir werden viel Video schauen und analysieren. Das war aber nichts Großes, was Colorado gezeigt hat, sie sind eine talentierte Mannschaft, keine Frage und sie werden ihre Chancen bekommen, aber es liegt an uns. Wir müssen einfach besser verteidigen. Wir müssen einen besseren Job machen.“

…über den körperlichen Zustand in den Playoffs: „Ja, die Knochen tun schon weh. Es ist aber vor den Spielen so viel Adrenalin im Körper, das man das nicht spürt. Zudem ist es der größte Traum für uns alle, den Stanley Cup zu gewinnen. Da steht man morgens auf und es geht weiter.“

…über Real Madrid als Vorbild, das auf abgezockte Weise die Champions League im Fußball gewonnen hat: „Wir haben eine Stärke wie Real – wir geben nie auf, probieren es immer weiter, auch wenn es mal nicht so für uns läuft. Aber noch mal: In so einer Serie möchte man nicht 3:6 hinten liegen. Wir können trotzdem stolz sein, dass es noch ein enges Spiel wurde.“

…über den Druck, den Stanley Cup gewinnen zu müssen: „Es sind noch vier Teams im Rennen, um die meiner Meinung nach schwerste Trophäe der Welt zu gewinnen. Da haben auch die Gegner Druck.“

…über die Unterstützung von seinen Freunden wie Lukas Podolski (36) oder Dirk Nowitzki (43): „Ich bin oft in Kontakt mit denen – sie feuern uns an. Jede Unterstützung ist gut!“

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