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„Arbeitsverweigerung“ DHL-Kundin stinksauer – jeder kann sie verstehen

Ein DHL-Paketzusteller liefert am 09.12.2014 in seinem Zustellbezirk in Nürnberg (Bayern) Sendungen aus.

Eine Kundin von DHL ist stinksauer auf das Unternehmen. Unser Symbolfoto zeigt einen DHL-Paketzusteller im Dezember 2014 in Nürnberg.

Sie ist sauer! Eine DHL-Kundin klagt wütend auf Facebook über die fehlgeschlagene Zustellung eines Pakets. Das Unternehmen reagierte umgehend.

Sehnsüchtig ein Paket erwartet – und dann erreicht es den Empfänger nicht. Für viele gibt es kaum etwas Nervigeres. Erst recht, wenn man sich extra Zeit freigeschaufelt hat, um die Sendung in Empfang zu nehmen.

Eine Kundin hat nun auf dem Facebook-Account von DHL ihr Leid geklagt, da sie sich extra Zeit freigeräumt hatte, um die schwere Lieferung anzunehmen. Statt eines Pakets bekam sie aber nur die ernüchternde Mitteilung.

Der Status „Zustellung nicht möglich“ erscheint immer mal wieder bei Sendungen und Paketen, nicht nur bei DHL, sondern auch bei sämtlichen anderen Paketdiensten in Deutschland. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich und auch die Folgen für die Sendung variieren. Immer gleich in solchen Fällen ist aber der Frust bei den Kunden, die auf die Lieferung warten. 

Am Mittwoch erklärte die Kundin, dass sie sich nach dem Vorfall nur darin bestärkt sehe, dass der Paketdienst „eine Katastrophe“ sei. „Kein einziges Mal schafft es der DHL-Lieferant bei mir zu klingeln, damit ich persönlich meine Ware annehmen kann. Das ist insbesondere ganz gar grandios, wenn ich extra den Termin auf einen bestimmten Tag lege, damit ich die schwere Ware annehmen kann“, erläutert die Frau auf Facebook.

DHL: Kundin ist stinksauer und spricht von „Arbeitsverweigerung“

Dann aber folgte die Mittelung: „Zustellversuch fehlgeschlagen“. Da bekomme sie „echt Schnappatmung“, erklärt die aufgebrachte Kundin.  „Das nennt man Arbeitsverweigerung und eine dreiste Verarsche!“ Am Ende ihres wütenden Posts grüßte sie immerhin noch „die kompetenten, freundlichen DHL-Mitarbeiter“. „Die soll es ja auch geben.“

Das Social-Media-Team von DHL reagierte umgehend auf den bitterbösen Post und entschuldigte sich für die fehlgeschlagene Zusendung: „Es tut uns leid, dass die Zustellung von Sendungen bei Dir nicht so erfolgt, wie es sein sollte.“

Damit die Beschwerde zur Klärung mit dem Zusteller aufgenommen werden könne, solle sich die Kundin mit einer aktuellen Sendungsnummer im Facebook-Chat an die Mitarbeiter wenden, so lautet der Lösungsvorschlag des Unternehmens. (mg)

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