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Rewe Supermarkt weist Kundschaft auf ekelhaften Fehler hin: „Mache ich leider auch immer“

Blick in eine Rewe-Filiale in Berlin Ende November (Symbolbild): In einem Geschäft weisen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf eine ekelhafte Unart ihrer Kundschaft hin.

Blick in eine Rewe-Filiale in Berlin Ende November (Symbolbild): In einem Geschäft weisen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf eine ekelhafte Unart ihrer Kundschaft hin. Im Netz fühlen sich viele ertappt.

Rewe spricht Klartext: Eine durchaus ekelhaft anmutende Angewohnheit vieler Kundinnen und Kunden veranlasst die Angestellten einer Filiale dazu, ein Verbotsschild aufzuhängen. Viele User im Netz fühlen sich plötzlich ertappt. 

Offenbar haben die Kassiererinnen und Kassierer einer Rewe-Filiale in Taunusstein bei Wiesbaden keinen Bock mehr auf feuchte Ekel-Sabber-Papierfetzen und fordern nun ihre Kundinnen und Kunden nun dazu auf, diese ekelhafte Angewohnheit abzulegen. 

An einem Pfandautomaten ist die klare Aufforderung zu lesen, nun wurde sie bei Instagram geteilt – und sorgt dort für zerknirschte Reaktionen bei den Usern.

Rewe: Supermarkt weist Kundschaft auf widerlichen Fehler hin

Das Internet-Sammel-Projekt „Notes of Germany“, das seit 2020 regelmäßig Fotos von skurrilen Notizen, Schildern, Hinweisen oder handgeschriebenen Zettelchen aus ganz Deutschland postet, hat nun eine besondere Perle gefunden – und gepostet.

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Darauf zu sehen: Ein skurriler Hinweis an einem Pfandflaschen-Automaten, gut sichtbar für alle, die ihre Flaschen dort hineinstecken wollen. Darauf zu lesen ist Folgendes: „Verehrte Kunden, aus hygienischen Gründen bitten wir Sie, die Leergutbons nicht in den Mund zu nehmen. Vielen Dank!“ 

Scheint so, als sei dem Team in der Rewe-Filiale der Kragen geplatzt, offenbar, weil sie regelmäßig durchweichte Pfandbons an der Kasse von den Kundinnen und Kunden bekommen haben. Stecken einige wirklich ihre Bons in den Mund, wenn sie die Flaschen abgegeben haben? Wenn man den Kommentaren unter dem Post Glauben schenken darf, scheint dieses fragwürdige Verhalten durchaus verbreitet zu sein. 

„Wer noch nie in Verzweiflung mit vollen Händen auf diese Haltemethode zurückgegriffen hat, werfe den ersten Pfandbon....“, meint ein User witzelnd. „Mache ich leider auch immer“, gibt ein weiterer etwas kleinlaut zu. „Fühle mich direkt schlecht“, beichtet der nächste. 

Rewe: Ekel-Verhalten kein Einzelfall - „Es ist eine Zumutung und sehr eklig“

Andere wiederum scheinen das Problem aus der anderen Perspektive zu kennen. Offenbar ist es keine Seltenheit, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Kasse solche Sabber-Papierlappen vorgesetzt bekommen. „Ich arbeite auch im Handel. Das Problem kenne ich auch“, schreibt eine Userin. „Ich nehme diese angesabberten Pfandbons nicht mehr an. Es ist eine Zumutung und sehr eklig. Ich finde den Zettel sehr gut“, meint sie zu dem Hinweis am Automaten. 

Eine weitere Supermarktangestellte erklärt, was sie selbst tut, wenn sie einen nassen Zettel bekommt: „Kunden, die mit so einem angesabberten Pfandbon an die Kasse kamen, habe ich erstmal warten lassen und in aller Ruhe Einweghandschuhe angezogen. Für viele Kunden war das eine richtige Blamage.“ Autsch. 

Keine Frage: Einen durchgesabberten Pfandbon an die Mitarbeiterin und den Mitarbeiter weiterzureichen, ist nicht nur ekelhaft, sondern auch extrem unhygienisch. Die Kassiererin oder der Kassierer muss dann den feuchten Fetzen Papier über den Scanner ziehen, um das Geld auszahlen zu können – und muss dafür im Zweifel die Spucke anfassen. (mg)

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