Volle Autobahnen, genervte Fahrer? Muss nicht sein! So bleibt ihr im Oster-Verkehrschaos ganz cool.
Ins Lenkrad beißenMit diesen Tipps kommen Sie entspannt durch den Oster-Verkehr

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Entspannt zum Ziel: Gerade auf längeren Fahrten braucht es regelmäßige Pausen.
Ob zum Familienbesuch oder in den Kurzurlaub – der Weg führt an Ostern oft über die Autobahn. Dort droht in den nächsten Tagen wieder massives Gedränge. Wer aber gelassen bleibt und genügend Pausen einlegt, kommt nicht nur sicher, sondern auch deutlich relaxter an.
Die oberste Devise lautet: Plant reichlich Zeitpuffer ein! Das empfehlen Fachleute der GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) und vom Tüv Nord, wie die dpa berichtet. Prüft die Route vorab genau: Wo lauern große Baustellen oder angekündigte Sperrungen? Bei sehr langen Umwegen kann sich sogar eine Übernachtung auf der Strecke lohnen.
Stoßzeiten meiden und den perfekten Reisetag wählen
Wer zum Beispiel wochentags aus einem Ballungsgebiet aufbricht, sollte versuchen, noch vor dem Berufsverkehr loszukommen. Laut den Experten ist auch an Wochenenden meist frühmorgens am wenigsten los. Wenn ihr eine feste Ankunftszeit plant, gewinnt ihr so wertvolle Stunden.
Der Sonntag ist oft ebenfalls ein guter Reisetag, weil dann in Deutschland für die meisten Lkw ein Fahrverbot besteht. Der Haken an der Sache: Dafür sind dann umso mehr andere Urlauber mit dem Auto unterwegs.
Aggression im Auto: Wenn das Lenkrad zum Feind wird
Auch wenn andere Verkehrsteilnehmer vermeintliche Fehler begehen, heißt es: Ruhe bewahren. Im eigenen Fahrzeug befindet man sich in einer paradoxen Lage: „mitten in der Öffentlichkeit, aber zugleich in einem privaten Schutzraum“.
Diese Anonymität, so der Tüv Nord, kann das „Ausleben von Aggressionen“ fördern. Ein erstes Alarmsignal sind bereits „feindselige Gedanken“ gegenüber anderen. Was hilft dagegen? Musik oder Hörbücher können ablenken. Ein vorausschauender, ruhiger Fahrstil schont nicht nur die Nerven, sondern senkt als positiver Nebeneffekt auch „spürbar“ den Spritverbrauch. Und wer Kinder dabei hat, sollte an altersgerechte Unterhaltung wie Bücher oder Spiele denken.
Die wichtigste Regel von allen: Macht Pausen!
Um konzentriert und entspannt zu fahren, solltet ihr regelmäßig stoppen. Als Faustformel für längere Touren gilt: Spätestens nach zwei Stunden Fahrt eine Unterbrechung von 15 bis 30 Minuten einlegen. Frische Luft und etwas Bewegung helfen, die Konzentration zu bewahren.
Ein oft unterschätzter Ratschlag der GTÜ: Bei den Stopps auch die Toilette aufsuchen. Dann bleibt man selbst bei einem langen Stau oder zähfließendem Verkehr deutlich „entspannter“.
Ein Reisetag sollte insgesamt – inklusive aller Pausen – möglichst nicht länger als acht Stunden dauern, so eine Faustregel des Tüv Nord. Merkt ihr aber, dass die Konzentration nachlässt und die Augenlider schwer werden, haltet lieber früher an. Bei sehr langen Fahrten ist eine geplante Zwischenübernachtung oft die beste Wahl. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

